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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Viele Gründe für ein Problem

22.08.2018

Brake /Popkenhöge In der Diskussion um die Ent- und Zuwässerung von Flächen südlich der Neubautrasse der Bundesstraße 211 meldet sich nun auch Dieter Kohlmann zu Wort. Er ist nicht nur stellvertretender Landrat und stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Ovelgönne, sondern in diesem Fall vor allem Eigentümer von Flächen, die seit vielen Generationen in Familienbesitz sind.

Das Problem für trockene Gräben auf einigen Flächen im Umfeld von Popkenhöge sieht er nicht unter dem Damm der B 211neu. „Das funktioniert“, ist Kohlmann sich sicher. Er glaubt vielmehr, dass die zwei Klappen am Popkenhöger Tief, die Waser über die Durchlässe in den neuen Vorfluter auf der Südseite des Dammes lassen, nicht nur völlig unterdimensioniert sind, sondern sogar vollkommen überflüssig. Und in diesen beiden 500er-Rohren liegt nach seiner Meinung das Hauptproblem. „Das ist Sache der Sielacht. Die muss die Klappen rausnehmen. Die haben keine wirkliche Funktion.“ Diese hätten Klappen zwischen Vorfluter und Gräben übernommen.

Der erfahrene Landwirt, der seinen Hof 2015 verkauft hat, die Flächen aber noch besitzt, sieht indes auch noch ein anderes Problem: Teilweise würden die Gräben nicht regelmäßig gelotet. „Hier sind die Anlieger in der Pflicht.“ Das Wasser fließe dann auch, komme aber mit einer deutlichen Verzögerung an weiter entfernten Punkten an. Selbst der Wassertransport bis zur weit entfernten Winterbahn habe durch ordentlich aufgereinigte Gräben immer funktioniert.

Für den Wassermangel auf Flächen südlich der jetzigen Bundesstraße sieht Kohlmann noch einen anderen Grund: Für alle 19 Gräben, die zwischen Logemannsdeichstraße und Strückhauser Straße aus nördlicher Richtung auf die jetzige B 211 stoßen, gibt es Durchlässe unter der Straße, sämtlich viele Jahre alt. Beim Bau des Radweges seien die ursprünglich gemauerten Durchlässe um Rohre erweitert worden. „Vielleicht ist da etwas versackt“, mutmaßt Kohlmann. Fakt sei jedenfalls, dass mehrere dieser Durchlässe kein Wasser mehr passieren ließen.

Bevor die jetzige Bundesstraße nach Fertigstellung der neuen herabgestuft und an die Gemeinde Ovelgönne übergeben wird, fordert Kohlmann als Kommunalpolitiker deshalb schon jetzt: „Das muss vorher gemacht werden. Der Straßenbaulastträger muss das in einem vernünftigen Zustand übergeben.“

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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