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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Baumaßnahmen über drei Jahre

12.06.2019

Brake Das Wort „Helios“ nahm Ingo Penner zwar kein einziges Mal in den Mund. Aber einmal erwähnte der Geschäftsführer des Braker St.- Bernhard-Hospitals die Esenshammer Klinik dann doch: „Wir profitieren natürlich auch von der Schwäche des Mitbewerbers.“

Ein Referat von Ingo Penner zur Situation und Entwicklung des Krankenhauses in Brake ist traditionell einer der Tagesordnungspunkte der Mitgliederversammlung des Fördervereins St.-Bernhard- Hospital. Diese hatte 2019 den Charakter einer Jahreshauptversammlung mit Wahlen.

Der neue Vorstand ist der alte: Für zwei Jahre wiedergewählt wurden der Vorsitzende Ulrich Hempel und sein Stellvertreter Reiner Gollenstede. Ebenso im Amt bestätigt wurden Kassenwart Nils Böger und Schriftführerin Cornelia Paschke. Zu Kassenprüfern machten die Mitglieder Heiko Bremer und Hans-Georg Schimschal, den ehemaligen Verwaltungsleiter des St.- Bernhard-Hospitals. Vereinsmitbegründer und Ex-Vorsitzender Walter Erfmann hatte die Wahlgänge geleitet.

Zwar regierte im vergangenen Jahr der Presslufthammer neben dem Patientenzimmer, aber trotz umfangreicher Baumaßnahmen stieg die Patientenzahl um acht Prozent. Darüber freute sich Geschäftsführer Penner. Beschwerden habe es kaum gegeben – für Ingo Penner „eine angenehme Überraschung“.

In diesem Jahr werden die Patienten und Mitarbeiter allerdings durchatmen können. Grund: „Umfangreiche bauliche Maßnahmen ruhen zurzeit.“ Aktuell fehlen dem Haus 3000 Quadratmeter Nutzfläche und die Tendenz ist steigend. Wie diese Lücke geschlossen werden kann, darüber bestehen unterschiedliche Planungsansätze und Überlegungen. Penners Wunsch: „Bis Ende des Jahres sollte Klarheit über die baulichen Maßnahmen bestehen.“ Die werden dann voraussichtlich drei Jahre dauern.

Umfangreiche bauliche Maßnahmen sind zurzeit also nicht vorgesehen. Kleinere Sanierungsschritte werden jedoch begangen. Und: Weiter kräftig investiert wird in die medizinische Infrastruktur. Für Anfang Oktober kündigt der Geschäftsführer die Eröffnung der erweiterten Kardiologie und die Einweihung einer neuen Gefäßchirurgie an. Im Sinne der Zukunftsfestigkeit und Wettbewerbsfähigkeit muss das St.-Bernhard Hospital eine Menge Geld in die Hand nehmen. Für viele Dinge, die die Aufenthaltsqualität erhöhen und die Anziehungskraft der Einrichtung steigern können, ist dann kein Geld da.

An dieser Stelle springt der Förderverein in die Bresche. 2018 finanzierte er unter anderem zwei Flaggen- und Laternenmasten an der Kirchenstraße, die für das Krankenhaus werben; das kostete 4 000 Euro. Rund 18 000 Euro wurden für die Palliativstation und 3 000 Euro für einen Raum für die psycho-onkologische Sprechstunde ausgegeben. 2 500 Euro investierte der Verein in Rettungs- und Evakuierungstücher. Und 450 Euro schlugen für eine Musikanlage für die onkologische Tagesklinik zu Buche.

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