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Aktualisiert vor 31 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Kardiologie startet neu durch

19.10.2019

Brake Die Kardiologiestation des St.-Bernhard-Hospitals in Brake rüstet auf: In neu eingerichteten Räumen gleich neben der Notaufnahme entsteht ein Herzkatheter-Labor. Dr. Andreas Reents, neuer Chefarzt der Abteilung, zeigte sich begeistert über die Möglichkeiten für die Kardiologie am St.-Bernhard-Hospital. Er übernimmt die Leitung der Kardiologie in diesem Monat von Dr. Jörn Glock, der dem Team auch weiterhin als Arzt zur Verfügung stehen wird.

Andreas Reents ist von der Helios-Klinik in Nordenham nach Brake gewechselt. Er will im St.-Bernhard-Hospital eine kardiologische Station mit den Schwerpunkten interventionelle Kardiologie, invasive Elektrophysiologie und Device-Therapie (zum Beispiel Herzschrittmacher) betreiben. „Dieses Angebot für die Patienten ist bei einer Klinik dieser Größe in Deutschland wohl fast einzigartig“, sagt Andreas Reents, der auf seiner Station künftig mit fünf Oberärzten arbeiten wird.

24-Stunden-Dienst

Auf der Kardiologiestation soll es dann auch eine sogenannte „Chest-Pain-Unit“ geben, auf der Patienten mit Brustschmerzen überwacht werden können. Von dort können sie im Notfall direkt ins Herzkatheterlabor gebracht werden.

Für die Versorgung der Patienten in der Wesermarsch hat die Vergrößerung der Kardiologie Vorteile. Im kommenden Jahr soll ein ständiger kardiologischer Dienst angeboten werden. Das Herzkatheterlabor im St.-Bernhard-Hospital ist dann an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr besetzt. „Im Moment sind wir noch in der Planungsphase. Es wurde bereits neues Personal eingestellt, und es müssen neue interne Strukturen geschaffen werden. Wir wollen die Mitarbeiter in diesem Prozess mitnehmen“, erklärte er.

Auch die Beschäftigten im Rettungsdienst müssten noch für das neue Angebot geschult werden. Das sei von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie vorgeschrieben. „Im Rettungswagen kann schon vorbehandelt werden, zum Beispiel mit der Übermittlung der Daten des EKG“, so Andreas Reents. Steht der kardiologische Dienst in Brake, können auch Patienten aus anderen Landkreisen aufgenommen werden, zum Beispiel aus dem Ammerland, wenn die dortigen Einrichtungen belegt sind. „Wir sehen uns in der Pflicht, dieses Angebot für die Menschen in der Wesermarsch umzusetzen“, erklärt Andreas Reents. Im Norden der Wesermarsch sei das leider nicht gelungen.

Offene Ambulanz

Neben der kardiologischen Station und dem Herzkatheterlabor werden er und seine Kollegen auch im Medizinischen Versorgungszentrum (MZV) arbeiten. „Das wissen wir sehr zu schätzen. Dort kann jeder Patient ambulant behandelt werden, nicht nur Privatpatienten“, erklärt er. „Schon jetzt haben wir dort viele Patienten. Und wir können auch unsere OP-Nachsorge nach komplexen operativen Eingriffen dort vornehmen. Diese Nachbetreuung der Patienten ist mir sehr wichtig.“

Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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