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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Sehr wenig Hausmüll in der Wesermarsch

19.10.2019

Brake Mit 97 Kilogramm (kg) Hausmüll im Jahr 2018 produzierte eine Person in der Wesermarsch im landesweiten Vergleich deutlich weniger Restmüll als der Durchschnitt. Dies geht aus den Zahlen des aktuellen Ergebnisberichts der Gesellschaft für integrierte Abfallbehandlung und Beseitigung Wesermarsch (GIB) hervor. So kam ein Niedersachse durchschnittlich auf 156 kg Hausmüll im vergangenen Jahr.

„Man kann den Bürgern in der Wesermarsch ein dickes Lob dafür aussprechen, dass sie vernünftig trennen und den Müll nicht anderweitig entsorgen“, meint der GIB-Geschäftsführer Hans Conze-Wichmann. Auch in den Nachbarkreisen ist die Menge an Hausmüll pro Einwohner höher als in der Wesermarsch. Der Landkreis Oldenburg liegt mit 153,5 kg pro Kopf (inklusive der Restabfälle, die auf den Wertstoffhöfen angeliefert wurden) noch knapp unter dem Landesschnitt. Auch bei einem Ammerländer fielen im Schnitt 153 kg im Jahr 2018 an.

„Warum und wieso hier im Vergleich deutlich weniger Hausmüll anfällt, lässt sich nur mutmaßen, aber ich nehme an, dass unser Gebührensystem dazu beiträgt“, sagt Conze-Wichmann. So ist für jede Person in der Wesermarsch die Entsorgung von 240 kg Hausmüll pro Jahr in den Gebühren enthalten. Jede Leerung, die darüber hinaus geht, schlägt mit 8,80 Euro zu Buche.

Die Gesamtmenge an Hausmüll im Landkreis Wesermarsch lag 2018 bei 8 601 Tonnen. Der Hausmüll macht 23 Prozent des Gesamtaufkommens in der Wesermarsch aus. Lediglich die Bioabfälle, inklusive der Grünabfälle, werden in noch größerer Menge von der GIB entsorgt. Hier fielen 2018 insgesamt 13 534 Tonnen – das sind 152 kg pro Einwohner – an, was 36 Prozent des Gesamtaufkommens ausmacht.

Rund 6 800 Tonnen Altpapier, 18 Prozent der Gesamtmenge, wurde in 2018 in der Wesermarsch produziert. Hier liegt der Landkreis zwar leicht über dem Pro-Kopf-Durchschnitt, doch seit 2014 fällt konstant weniger Altpapier pro Kopf an.

Wie beim Biomüll, liegt die Wesermarsch auch bei den Mengen Sperrmüll (25 kg pro Einwohner), Altpapier (76 kg pro Einwohner), Leichtverpackungen (42 kg pro Einwohner) sowie Altglas (26 kg pro Einwohner) in etwa im Landesschnitt.

Seit 2016 ist darüber hinaus ein Anstieg der Sperrmüllmenge zu verzeichnen. So betrug die Gesamtmenge Sperrmüll mit rund 2 260 Tonnen im Jahr 2018 sogar 420 Tonnen mehr als zwei Jahre zuvor. Dies hänge laut Conze-Wichmann vermutlich damit zusammen, dass erst seit 2017 auf den Wertstoffhöfen vermehrt Sperrmüll-Container zum Einsatz kommen würden. Zuvor sei der Sperrmüll dort gemeinsam mit dem Restmüll entsorgt worden.

Daniel Schumann Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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