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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Arbeiten an Weserstraße lassen auf sich warten

18.10.2019

Brake Vieles ist noch offen in der schier unendlichen Geschichte „Sanierung Weserstraße“, eins aber steht jetzt fest: In diesem Jahr wird nicht mit dem Bau begonnen.

Immerhin: „Wir wollen die Ausschreibung in diesem Jahr“, sagt Bauamtsleiter Rainer Hinrichs. Auftragsvergabe und Baubeginn werden damit erst 2020 möglich sein, voraussichtlich ab Frühjahr. Grund für den erneuten Zeitverzug: Der Förderbescheid ist erst vor kurzem bei der Stadt eingegangen. So lange der Bescheid aber nicht vorlag, durften Arbeiten nicht ausgeschrieben werden. Das soll nun schnellstmöglich folgen. Die Stadt hatte für das 2,6 Millionen-Euro-Projekt Fördermittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) beantragt. Eine Bewilligung wurde schnell in Aussicht gestellt, der Bescheid ließ allerdings auf sich warten. Das Geld soll nun ab dem kommenden Jahr ausgezahlt werden, und dann darf auch gebaut werden.

Eigentlich sollte die Weserstraße schon längst fertig sein. Ursprünglich sollte Ende 2017 mit den Arbeiten begonnen werden. Bei einer ungefähren Bauzeit von einem Jahr, hätte der Verkehr Ende 2018 wieder ungehindert über die Hauptverkehrsadern fließen können. Doch es kam anders: Aldi und Bünting hatten etwas gegen die Lidl-Ansiedlung an der Ecke Weserstraße/Am Stadion und auch der favorisierte, später aber gekippte Kreisverkehr sorgte für Verzug. Die Sanierung der rund 1,4 Kilometer langen Weserstraße blieb auf der Strecke.

Derzeit werde geprüft, wie die Bauzeit etwas komprimiert werden könne, so Hinrichs. So könnte auch an Wochenenden gearbeitet werden. Ebenfalls im Gespräch sei eine Einbahnstraßenregelung statt Vollsperrung im dritten Bauabschnitt. Nicht sicher sei derzeit allerdings auch noch, ob die ursprünglich geplante Sanierung in vier Bauabschnitten von Westen aus erfolgt. Abhängig sei dies vor allem davon, wann die Straßenbaubehörde den Kreuzungsbereich Weserstraße/B 212/B 211n in Angriff nehme. Um den Hauptknotenpunkt nicht zweimal mit Sperrungen zu belasten, will die Stadt sich danach richten. Auch die noch zu schaffende Abbiegespur von der Weserstraße zum neuen Lidl-Markt fällt in diesen Bereich. Im November, so hofft Hinrichs, sollte es Klarheit geben.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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