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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Kann der Haussperling seinen Titel verteidigen?

10.01.2020

Brake Vom 10. bis 12. Januar findet zum 10. Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) ruft wieder Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Gezählt werden soll ausschließlich im Siedlungsbereich, also nicht im Wald oder im freien Feld.

Bereits bei der neunten Auflage 2019 beteiligten sich bundesweit knapp 140 000 Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“. In der Wesermarsch wurden bei der Aktion in 165 Gärten von 302 Vogelfreunden 5785 Vögel gezählt, wobei in der Rangfolge bei 56 Vogelarten der Haussperling vor der Kohlmeise und der Blaumeise lag.

Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie eben unterschiedliche Meisen und Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Aber wo genau kommen sie vor, wo sind sie häufig und wo selten geworden, wie wirkt sich der Klimawandel auf die Wintervögel aus? „Je genauer wir über solche Fragen Bescheid wissen, desto besser können wir uns für den Schutz der Vögel einsetzen“, betont Franz-Otto Müller vom Nabu Wesermarsch. Und hierbei können die Bürger des Landkreises helfen.

Geht es bei der Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ im Mai um die in Deutschland brütenden Arten, stehen im Januar jene Vögel im Blickpunkt, die auch bei Schnee und Kälte im Nordwesten ausharren. Neben den sogenannten Standvögeln, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich zusätzlich Gastvögel beobachten, die im Winter aus noch kälteren Regionen im Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Bei Nahrungsengpässen tauchen in manchen Wintern in großer Zahl auch Invasionsvögel wie Seidenschwanz, Erlenzeisig oder Bergfink auf.

Andererseits werden immer mehr „traditionelle“ Zugvögel gemeldet, die sich offenbar wegen der milderen Winter den Zug in den Süden sparen. „Diese Beobachtung haben wir vereinzelt auch schon gemacht“, erläutert Müller. „Die Mönchsgrasmücke oder der Zilpzalp zum Beispiel, überwintert immer öfter bei uns und selbst das Hausrotschwänzchen wird gelegentlich gesichtet.“

->  Elsfleth, Seite 41

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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