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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Mit acht Jahren zum ersten Titel

05.11.2019

Brake Die Kaninchenzucht ist ein verantwortungsvolles Hobby. Sie ist eine Freizeitbeschäftigung mit Lebewesen, die versorgt werden wollen. Unter Versorgung fällt mehr als nur die Sicherstellung der Verpflegung der Tiere. Die Kaninchen fordern ihre Streicheleinheiten, die Käfige müssen regelmäßig gesäubert werden und manchmal steht auch der Besuch des Tierarztes auf dem Programm.

Entlohnt wird der tagtägliche Einsatz des Züchters unter anderem durch die jährlich stattfindende Ortsschau. Auf dieser werden die Tiere den anderen Vereinsmitgliedern und der Öffentlichkeit präsentiert. Der Rassekaninchenzuchtverein I1 Brake, der bereits seit 91 Jahren besteht, hat am Wochenende seine diesjährige Ortsschau in der Ausstellungshalle der Rassegeflügelzüchter abgehalten.

In diesem Jahr präsentierten die Mitglieder des Vereins 142 Kaninchen aus zwölf Rassen in elf verschiedenen Farbschlägen. Bereits am vergangenen Donnerstag wurden die Tiere nach einem feststehenden Kriterienbuch von Wertungsrichtern bewertet. Timo Nitsche, Vorsitzender des Vereins, nahm am Samstag dann zusammen mit der Landtagsabgeordneten Karin Loggemann (SPD) die Ehrungen für die diesjährigen Vereinsmeister vor. Hierbei entschieden oft nur wenige Punkte über die Plätze: 1. Jugend-Vereinsmeisterin wurde die erst achtjährige Lara Möglich mit ihrem Kaninchen (Kleinsilber grau-braun mit 388,0 Punkten). Mit nur einem Punkt weniger wurde Anna Kopka mit ihrem Tier 2. Jugend-Vereinsmeisterin (Zwergwidder wildfarben mit 387,0 Punkten).

Vereinsmeister in der Kategorie „Erwachsene“ wurde Manfred Koppitz, der mit seiner Zucht (Schwarz Rex mit 581,0 Punkten) die Wertungsrichter überzeugte. Vize-Vereinsmeisterin wurde Gabriele Bielefeld mit ihrem Tier (Lohkaninchen braun mit 580,0 Punkten).

Auffällig war dass sich die präsentierten Tiere gemäß der Zuchtkriterien alle auf einem sehr hohen Niveau bewegten. Ein Niveau, welches nicht durch Zufall entstanden ist. Vielmehr spiegelt sich in ihm die jahrelange Erfahrung der Mitglieder in der Kaninchenzucht wider.

In seinem Grußwort schrieb Bürgermeister und Schirmherr Michael Kurz, der der Veranstaltung krankheitsbedingt fernbleiben musste, dass der „züchterische Erfolg alles andere als ein Zufallstreffer ist. Er setzt großes Fachwissen, viel Erfahrung und Geschick im Umgang mit den zutraulichen, aber auch eigenwilligen Kaninchen voraus.“

Wer Interesse hat, sich selbst mit der Kaninchenzucht zu beschäftigen, hat dazu bei den regelmäßigen Treffen des Vereins die Gelegenheit. Dieser trifft sich an jedem zweiten Freitag eines Monats um 20 Uhr in den Räumen der Ausstellungshalle des Rassegeflügelzuchtvereins an der Klaus-Müller-Straße. Bei diesen Treffen werden die Vereins-Aktivitäten geplant, es wird über die Zucht geredet und es werden Tipps und Tricks für die alltägliche Arbeit mit den Tieren ausgetauscht.

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