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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Anlieger hoffen auf Hilfe des Landkreises

15.01.2020

Brake Mit einem Aufruf an die Kreisverwaltung wollen die Anlieger in Käseburg das umstrittene Baugebiet „Timmermanns Hellmer“ doch noch verhindern oder zumindest die Bebauung reduzieren. Der Landkreis muss die vom Stadtrat beschlossene Änderung des Flächennutzungsplans noch genehmigen. Der Stadtrat hatte dieser sowie der Aufstellung eines Bebauungsplans im Dezember jeweils mit 22 Ja- und sechs Nein-Stimme mit großer Mehrheit zugestimmt.

„Da wir Anlieger in diesem Verfahren bereits die Normenkontrolle angekündigt haben und auch Sie als Fachaufsicht Einwendungen geltend machten, würden wir es begrüßen, wenn Sie die anliegenden Einwendungen hierzu zur Kenntnis nehmen könnten, bevor das Verfahren abgesegnet wird“, schreibt Harry Grotheer als Sprecher der Anlieger an die Kreisverwaltung. Die Einwendungen seien leider „auf Biegen und Brechen mit fehler- oder lückenhaften Begründungen abgebügelt“ worden.

Beigefügt ist dem Schreiben an den Kreis ein 15-seitiger Brief an die Stadt Brake aus dem Vorjahr. Aufgelistet sind nach Meinung der Anlieger die zahlreichen Unzulänglichkeiten im Verfahren. So wird unter anderem grundsätzlich die Einbeziehung von Außenbereichsflächen in den Bebauungsplan gerügt. Zudem verweisen die Anlieger darauf, dass die Stadt weder die demografische Entwicklung beachtet, noch Alternativen in Betracht gezogen habe. Auch seien Gutachten nur unzureichend vorgenommen worden oder beruhten auf alten Zahlen.

Die Anlieger fordern daher ein faunistisches Gutachten um das Plangebiet herum, eine Gewässer- und Bodenbeprobung auf alle Schadstoffe an Deponierand und Altlastendeponie, ein realistisches und aktuelles Schallgutachten, ein Gutachten zu Geruchsimmissionen, eine fachmännische Beurteilung der Einmündungssituation Timmermanns Hellmer/Stedinger Landstraße sowie – für den Fall der Umsetzung der Maßnahme – die „positiven umsichtigen Planungen für das Baugebiet „Am Wasserturm“ als Mindestgrundlage zu nehmen. Dort sind nur Häuser mit eineinhalb Geschossen vorgesehen, am Timmermanns Hellmer zwei Vollgeschosse auf kleineren Grundstücken.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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