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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Trickbetrug In Der Wesermarsch: Wen lasse ich da ins Haus?

09.04.2019

Brake Trickbetrügern soll es durch neue Aufklärungsmaßnahmen so schwer wie möglich gemacht werden: Alle Kunden des Versorgungsunternehmens Ems-Weser-Elbe (EWE) bekommen aufgrund einer Gasumstellung Besuch. Damit hierbei kein falscher Gasmonteur ins Haus gelassen wird, der womöglich auf Diebstahl aus ist, möchte das Unternehmen ihre Kunden informieren, wie sie die Echtheit überprüfen können.

In Rotenburg konnte eine ältere Frau einen Betrüger noch rechtzeitig entlarven, bei einem anderen Fall, auch in Rotenburg, hatte ein Dieb mit der Masche jedoch Erfolg und beraubte den EWE-Kunden. „Wichtig sind die Kundennummer, die blaue Dienstkleidung und der Dienstausweis“, sagte Jens Witthus, Projektsprecher für die Erdgasumstellung. Des Weiteren würde der echte Gasmonteur nie Dokumente oder Geld verlangen. Allen Kunden wird zuvor ein Informationsblatt zugesendet, auf dem die Erkennungsmerkmale beschrieben sind. „Im Zweifel rufen sie uns oder die Polizei an“, sagte Matthias Bullmann von der EWE.

Zusammen mit der Polizei hat die EWE noch weitere Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet. Sie werden hier nicht genannt, weil „die Trickbetrüger ja dann genau wüssten, worauf sie achten müssen“, sagt Jürgen Zimmer. Er ist Präventionsbeauftragter beim Polizeikommissariat in Brake.

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Der Grund für den Besuch: Die EWE wird im großen Stil von L-Gas auf H-Gas umstellen. „Dafür müssen wir bei jedem Haushalt überprüfen, ob die Energiezufuhr auf die H-Energiemenge ausgerichtet werden kann“, sagte Witthus. Nur noch bis 2030 werden sie Erdgas aus den Niederlanden befördern (L-Gas). Danach nimmt das Unternehmen Energie aus Norwegen und Russland an (H-Gas). Dieses Gas hat einen größeren Methan- und demzufolge auch höheren Energiegehalt. Den Preis soll das aber nicht verändern, laut Bundesnetzagentur.

Zwischen zwei bis vier Besuche erwartet jeder Kunde im Zuge dieser Umstellung. Bei allen Geräten, die nicht älter als 30 Jahre sind, zahlt die EWE die Umrüstung. „Bei älteren Geräten zahlt die EWE auch, wenn die erforderlichen Teile und ein entsprechender Installateur gefunden werden kann“, sagt Witthus.

Vor einer Woche startete die Umstellung in Lemwerder. In Elsfleth geht es am 23. April los und am 13. Mai folgt der Start in Brake. Über 90 000 Besuche haben die 80 Gasmonteure in der Region bereits hinter sich. „Wir halten uns dabei nicht an die Landesgrenzen sondern an die Erdgasleitungen“, sagt Witthus. Das kann dazu führen, dass ein Haushalt bereits besucht wurde, der daneben noch warten muss. Bis zu 1500 Inspektionen und Umrüstungen macht das Unternehmen pro Tag. Im Jahr sind das 195 000 Besuche. Wegen dieser hohen Zahl ist das Unternehmen besorgt, dass es zu Betrugsmaschen kommen könnte.

„Wer auf Betrüger hereingefallen ist, sollte sich nicht schämen“, hob Witthus hervor. Es bestehe dann die Möglichkeit, sich an den Weissen Ring zu wenden. „Wir werden denjenigen dabei unterstützen, Anzeige zu erstatten“, sagte Knut Matthiesen, Außenstellenleiter für die Wesermarsch vom Weissen Ring.

Freya Adameck Redakteurin / Redaktion Ostfriesland
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