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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Hospizarbeit kennt keine (Kreis-)Grenzen

16.05.2019

Brake /Varel Das Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ in Varel ist etwas Besonderes. Dort werden ambulante und stationäre Hospizarbeit unter einem Dach angeboten. Die „Mission Lebenshaus“ betreut die maximal acht Gäste in der letzen Lebensphase stationär, die Hospizbewegung Varel leistet den ambulanten Hospizdienst aus dem Haus auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände.

Nicht nur Friesländer gehören zu den Gästen, etwa 30 Prozent der Frauen und Männer die dort betreut werden, kommt aus dem Landkreis Wesermarsch, der das Projekt mitfinanziert hat. Deshalb trafen sich die SPD-Kreistagsfraktionen aus Friesland und der Wesermarsch dort, um sich das im Juli vorigen Jahres eröffnete Haus anzusehen, mehr über die Arbeit zu hören und sich über weitere gemeinsame Themen auszutauschen.

Die Anregung zum Treffen in Varel sei von Hans Francksen, Fraktionschef der Sozialdemokraten aus der Wesermarsch, ausgegangen, sagte Ulrike Schlieper aus Friesland. Beide waren sich einig, dass es richtig gewesen sei, das „HHP“ zu unterstützen und über die Kreisgrenze hinweg zusammenzuarbeiten.

Das bestätigten auch Irene Müller, Geschäftsführerin „Mission Lebenshaus“, und Anke Kück, Vorsitzende der Hospizbewegung Varel, die den Besuchern, Aufbau, Arbeit und Konzept vorstellten und sie anschließend durch die Einrichtung führten. „Wir fühlen uns hier wirklich getragen und sind im Ort gut verankert. Das macht das Haus so besonders“, erklärte Anke Kück. Irene Müller informierte darüber, dass 13 Fachkräfte im Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ tätig sind, das praktisch immer komplett belegt ist, sodass nicht alle, die auf der Anfrageliste stehen, aufgenommen werden können.

„In jeder Ecke dieses Gebäudes merkt man, es soll wohltuend sein für den letzen Abschnitt des Lebens“, sagte eine sichtlich beeindruckte Ulrike Schlieper nach dem Rundgang, den sie als starke Erfahrung bezeichnete. „Großen Respekt“ zollte Hans Francksen dem Hospiz. Die Investitionsentscheidung sei richtig gewesen, sagte er mit Blick darauf, dass Gäste auch aus der Wesermarsch kommen.

Weiteres Thema der Kreistagspolitiker war die gemeinsam von Friesland, Wilhelmshaven und der Wesermarsch organisierte Gesundheitsregion Jade-Weser. Viele Hausärzte hören auf, Nachfolger sind schwer zu finden. Solche Probleme ließen sich gemeinsam besser lösen, sagte Ulrike Schlieper.

Die Gesundheitsregion organisiert deshalb Hospitationen von Medizinstudierenden in der Region, die gut ankommen. Ein weiteres Projekt ist, Schüler an allen Schulen zu Rettungshelfern auszubilden, was in Wilhelmshaven erfolgreich angelaufen ist und nun in Friesland und der Wesermarsch angeschoben wird. Auch die Telemedizin ist ein Thema.

Der Austausch zwischen den beiden Kreistagsfraktionen soll fortgesetzt werden. Beim nächsten Mal soll es um die Zusammenarbeit und die Evaluierung gemeinsamer kreisübergreifender Projekte in der Wirtschaftsförderung gehen.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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