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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Thümler: An Weservertiefung festhalten

03.07.2019

Brake /Wesermarsch Einen „schweren Schlag gegen die Wettbewerbsfähigkeit der Seehäfen“, nennt Björn Thümler die im Koalitionsvertrag der künftigen bremischen Landesregierung in Frage gestellte Weservertiefung. Und das gilt nach Auffassung des CDU-Landtagsabgeordneten nicht nur für Niedersachsen, sondern auch für Bremen. Die Hoffnung des Politikers aus Berne: „Das letzte Wort ist da möglicherweise doch noch nicht gesprochen.“

Alarmierend findet es Thümler laut einer Pressemitteilung aus Sicht der Wesermarsch, dass die Koalition aus SPD/Grüne/Die Linke die Anpassung der Unterweser von Bremerhaven bis Brake neu bewerten will. Die Bremer Koalitionäre sehen die Vertiefung der Außenweser aus ökologischen Gründen zwar ebenfalls kritisch, „erkennen aber an, dass es deutlich andere wirtschaftliche Aspekte gibt, als bei einer Vertiefung der Unterweser südlich von Bremerhaven“. Daher will Bremen der Vertiefung der Außenweser zustimmen, die Umweltfolgen für den Unterweser-Abschnitt Bremerhaven-Brake aber neu bewertet werden. Eine Vertiefung des Abschnitts Brake-Bremen lehnt Rot-Grün-Rot ab.

Der nördliche Abschnitt der Unterweser müsse auch vom künftigen bremischen Senat als Einheit betrachtet werden, hält Thümler dem entgegen; eine Entkoppelung sei aus niedersächsischer Sicht nicht hinnehmbar. Es sei dringend erforderlich, dass die seewärtige Verbindung der Weserhäfen über Bundesländergrenzen hinweg den Anforderungen im Weltseeverkehr entspreche. Er betont: „Sowohl die Emissions- als auch die Energiebilanz des Seeschiffs kann sich gegenüber anderen Verkehrsmitteln unbedingt sehen lassen.“

Björn Thümler sieht in den Seehäfen an der Weser den „Lebensnerv der Region“. An ihm hingen rund 78 000 Arbeitsplätze und eine hohe regionale Wertschöpfung. Bei einem Verzicht auf die Weservertiefung an Unterweser und Außenweser befürchtet er dauerhafte Verkehrsverlagerungen mit erheblichen Arbeitsplatzverlusten.

Die Bedeutung der Weservertiefung auch für die Seehäfen an der Unterweser ist aus Thümlers Sicht eine Tatsache. Für Brake – einer der führenden Agrarlogistikstandorte Nordeuropas – erläutert der CDU-Landtagsabgeordnete unter Bezug auf die Hafenwirtschaft, dass voll beladene Seeschiffe mit einem Tiefgang von bis zu 12,80 Metern unter Ausnutzung des Tidefensters den hiesigen Hafen anlaufen können müssten.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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