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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Lahmes Internet bringt Politik in Fahrt

16.11.2018

Brake /Wesermarsch Christina-Johanne Schröder brachte es auf den Punkt: „Ich verstehe das nicht.“ Und damit ist die Kreistagsabgeordnete der Grünen nicht allein: Warum werden Internetgeschwindigkeiten bei vielen Bürgern langsamer, während die Breitbandversorgung im Landkreis für knapp fünf Millionen Euro ausgebaut wird?

Die CDU-Fraktion hatte Aufklärung gefordert. Zwar waren die von ihr geforderten Vertreter der EWE und der Telekom der Einladung nicht gefolgt, dafür sprangen Matthias Sturm, beim Landkreis für den Breitbandausbau zuständig, und Claus Plachetka als sachverständiger Bürger in die Bresche. Und der IT-Fachmann – auch CDU-Ratsherr in Brake – erläuterte dem Ausschuss das, was er zuvor schon in der NWZ erklärt hatte: Der drastische Leistungsabfall bei Internetkunden hängt mit der Umstellung auf Vectoring im Nahbereich zusammen. In einigen Regionen macht das die Telekom, in anderen die EWE. Während die jeweils eigenen an so genannte Kabelverzweigern angeschlossenen Kunden dadurch eine Verbesserung erfahren, wird es für die der Konkurrenz langsamer. Vertragliche Einigungen seien möglich, scheiterten zurzeit vielfach aber am Willen der beiden Konkurrenten. Hinzu kommt: Wollen Kunden wechseln, muss das versorgende Unternehmen zunächst eine viermonatige Wartefrist verstreichen lassen.

Davon zu unterscheiden sei der Breitbandausbau, betonte Sturm. Während es dafür festgelegte Gebiete gebe, arbeiten die Telekommunikationsunternehmen im Rest des Landkreises eigenwirtschaftlich, und darauf habe der Landkreis keinen Einfluss.

„Es kann nicht angehen, dass die Menschen Leistungen kriegen wie zu Anfangszeiten des Internets“, beklagte Hans-Dieter Beck (CDU) mit Blick auf den eigenwirtschaftlichen Ausbau der Telekommunikationsunternehmen. Unwidersprochen blieb seine Forderung: „Wir müssen Druck ausüben.“

Und weil nicht nur den Ausschussmitgliedern jegliches Verständnis für die Situation fehlt, sollen Bürger künftig „besser mitgenommen“ werden, wie Olaf Michalowski (UW) forderte. Eine Informationsveranstaltung – voraussichtlich im Januar oder Februar – soll Abhilfe schaffen.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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