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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wirtschaft: Bald wieder Schiffbau in Brake

17.02.2018

Brake Mittlerweile arbeiteten auf dem Gelände der ehemaligen Lühring Werft bereits wieder 30 Leute. Weitere 40 bis 80 Mitarbeiter können nach den Worten von Klaus Wiechmann noch in absehbarer Zeit hinzukommen. An dem Standort jedenfalls sieht der Chef der Elsflether Werft AG sehr viel Potenzial. Drei Firmen aus der „maritimen Szene“ hätten sich schon angesiedelt. Ein viertes Unternehmen befinde sich in der Warteschleife.

Vor einem Jahr hat die Elsflether Werft ihre Niederlassung am Weserdeich in Brake eröffnet. Das rund vier Hektar große Werftenareal habe das Elsflether Unternehmen für zunächst 15 Jahre mit der Option auf ein Vorkaufsrecht gepachtet (die NWZ berichtete), sagte Klaus Wiechmann am Donnerstagabend in der Sitzung des Bauausschusses. Den Ausschussmitgliedern stellte er das Konzept vor und erläuterte es anhand einer Grafik.

So soll beispielsweise ein mehr als 100 Meter langes Schwimmdock nach Brake geholt werden, um auch größere Schiffe reparieren zu können. Denn der Werftstandort in Elsfleth sei für die Reparatur vieler größerer Schiffstypen nicht geeignet, argumentierte Klaus Wiechmann. Ein weiteres Handicap seien das Huntesperrwerk und die Wassertiefe. Das Dock für den Standort Brake sei bereits vorhanden, würde momentan aber noch in Bremerhaven eingesetzt. Die Wasserrechtliche Genehmigung für den Einsatz des Dockbetriebes liege vor, betonte der Werftchef.

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Am Standort in Brake seien ohnehin noch einige Arbeiten zu erledigen. Auch das Gelände müsste noch vorbereitet und Höhenunterschiede des Bodens ausgeglichen werden, bevor die eigentlichen Werftarbeiten beginnen könnten. Klaus Wiechmann stellte auch den Einsatz eines zweiten Docks oder eines so genannten Treppenlifts in Aussicht. „Wir haben viele Ideen“, so der Unternehmer.

Neue Arbeitsplatze zu schaffen und das Werftgelände wieder zu beleben, ist das eine. Zum anderen fragten die Ausschussmitglieder nach, mit welchen Belastungen die Anlieger rechnen müssten. Das Areal sei als Industriestandort ausgewiesen und sicherlich eine gewisse Geräuschkulisse zu erwarten. Klaus Wiechmann erwiderte, dass er jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung stehe. Auch Politik und Verwaltung kamen überein, dieses Projekt einvernehmlich begleiten zu wollen. Das Wohl der Bevölkerung stehe im Vordergrund.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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