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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wirtschaft: Kabel aus Brake für die ganze Welt

02.09.2017

Brake Hinter den unscheinbaren Fabrikfassaden an der Heinrich-Addicks-Straße verbirgt sich eines der innovativsten Unternehmen auf Braker Stadtgebiet: Die Firma Leoni produziert am Standort hauptsächlich Prototypen sogenannter Bordnetz-Systeme. Das Unternehmen, vor 100 Jahren in Nürnberg gegründet, ist heute als Spezialist für Kabelsysteme weltweit aktiv.

Feier auch in Brake

Im Jahr 1917 vor den Toren Nürnbergs als Drahtwerkstatt gegründet, gehört Leoni heute zu den führenden Anbietern von Verkabelungslösungen sowohl in der Automobilindustrie als auch auf dem Gebiet der Medizintechnik. Eine Innovation ist das antimikrobielle, keimabtötende Kabel für das Gesundheitswesen.

Das Jubiläum wird an diesem Samstag im Braker Werk gefeiert. Das Fest für Mitarbeiter und deren Familien hat Manuela Schöler, bei Leoni für die Logistik zuständig, organisiert.

Ein Standort des Unternehmens ist seit Ende 1999 in Brake zu finden. Das Werk in der Kreisstadt ist nach den Worten von Manfred Pape ein wichtiger Partner der Automobilindustrie. Wie der stellvertretende Standortleiter betont, gehören die Entwicklung, der Musterbau, das Anfertigen von Prototypen sowie das sogenannte Einfahren der Produkte zu den Kernaufgaben der 54 Mitarbeiter am Standort Brake. In den Werkhallen produzierten ab 1960 bereits Bergmann-Kabel, in Spitzenzeiten bis zu 1700 Mitarbeiter, und später Siemens.

Leoni sei heute mit 81500 Mitarbeitern an 93 Produktionsstandorten in 31 Ländern vertreten. Darunter ist Brake sicherlich die kleinste, aber bestimmt ein der wichtigsten Einheiten. In Brake werden Leitungssysteme entwickelt. Prototypen nach Kundenwunsch, beispielsweise wasserdichte Steckverbindungen für Zulieferer der Automobilindustrie, jüngst eine Zuleitung für eine elektrische Parkbremse. Hohe Flexibilität ist dabei erforderlich: Denn für jedes Automodell müssen die unterschiedlichsten Kabelstränge und Steckverbindungen entwickelt werden. An einem anderen Leoni-Standort erfolgt dann die Serienherstellung.

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Die Maschinen, mit denen in Brake produziert wird, sind meist Unikate. Auch Werkzeuge, die erforderlich seien, würden im Braker Werk gebaut, erzählt der für die Qualitätssicherung zuständige Leoni-Mitarbeiter Richard Müller. Es gebe auch spezielle Werkzeugmacher am Braker Standort. So könne man den speziellen Kundenwünschen schnell gerecht werden.

Sei es ABS-Zuleitungen, die die Verbindung zum Bordnetz eines Autos herstellen, oder Stoßdämpferzuleitungen, die temperaturbeständig sein müssen: All das wird im Braker Leoni-Werk auf Herz und Nieren getestet. Es gibt eine Musterabteilung, die am Anfang eines jeden neuen Produktes steht. Komme ein neues Automodell auf den Markt, lägen bereits die Pläne für einen Nachfolger vor, so Manfred Pape. Mehrere Jahre gingen bei der Entwicklung ins Land, die Know-how-Schmiede von Leoni in Brake sei eingebunden. Und es gibt noch ein weiteres Plus: „Die Spritzgusstechnik ist eine Kernkompetenz“, betont Walter Glück.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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