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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wirtschaft: Überschuldung im Kreis ein immer größeres Problem

06.06.2018

Brake „Weg mit den Schulden“ lautet das Programm einer Aktionswoche. Zum einen sagt es aus: „Die Schulden sollen weg“, so Roman Schlag, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV), die diese Woche ins Leben riefen. Zum anderen betone das Motto, dass es einen Weg gibt, temporär mit den Schulden leben zu können, ohne zu verzweifeln, sagt Roman Schlag.

Bundesweit läuft die Aktionswoche Schuldnerberatung ( 4. bis 8. Juni). Dabei stehen Sorgen und Nöte von Schuldnerinnen und Schuldner im Mittelpunkt. Viele Unternehmen und Organisationen beteiligen sich daran. So auch das Diakonische Werk Wesermarsch, welches soziale Schuldnerberatungen anbietet. „Wir wollen diese Chance nutzen, um auf das Thema Überschuldung aufmerksam zu machen“, sagt die Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Wesermarsch, Karin Schelling-Carstens.

Immer mehr Menschen sammeln private Schulden an. Seit 2014 sei die Zahl der Betroffenen in Deutschland zum vierten Mal angestiegen. In der Wesermarsch seien ungefähr zehn Prozent der Bewohner verschuldet, in ganz Deutschland sind es insgesamt mehr als 6,9 Millionen Menschen.

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Dabei ist das Geld nur die eine Seite der Medaille. Mit den Schulden käme oft psychischer Stress und Druck einher. „Überschuldete Menschen brauchen Begleitung, Stabilisierung und Unterstützung“, heißt es daher im Aufruf der Arbeitsgemeinschaft.

Den Menschen ihre Perspektiven aufzuzeigen, ihnen neuen Mut zu machen, aber auch konkrete Finanzierungspläne an die Hand zu geben, seien Aufgaben der Schuldnerberatung. Die Arbeitsgemeinschaft habe ein konkretes Ziel. Sie verlange, dass deutschlandweit für genug Möglichkeiten gesorgt wird, an eine Beratung zu gelangen, unabhängig von dem was der eigene Geldbeutel hergibt. Ein „gesetzlicher Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung unabhängig vom Einkommensstatus“ sei gefordert, heißt es im Aufruf.

Gerade im ländlichen Raum sei der Bedarf an Schuldnerberatungsdiensten nicht gedeckt. Oft hätten die wenigen gemeinnützigen Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen auf dem Land lange Wartelisten.

Einen Tipp für jeden zuhause hat die Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Wesermarsch auch, damit es erst gar nicht zu Schulden kommt: „Ich rate jedem ein Haushaltsbuch zu führen. Damit man den Überblick über seine Finanzen behält.“

Freya Adameck Redakteurin / Redaktion Ostfriesland
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