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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wirtschaft: Vertiefung der Weser birgt Gefahren

03.08.2019

Brake Die Weservertiefung bleibt ein Zankapfel. Wie Ernst Juranek betont, hätten Gutachter nach der Vertiefung 1979 geraten, keine weitere Weservertiefung zuzulassen. Die Risiken seien unkalkulierbar, so der 2. Vorsitzende des Vereins Inselfreunde Harriersand.

Laut Ernst Juranek sorgt die erhöhte Strömung dafür, dass sich die Weser immer tiefer in ihr Flussbett gräbt. „Sie gräbt Löcher und schaufelt Unterwasserdünen auf“, merkt der Inselfreunde-Vorsitzende an, der sich auf eine Stellungnahme der Linken zum Bremer Koalitionsvertrag bezieht. Darin haben SPD, Linke sowie Bündnis 90/Die Grünen deutlich gemacht, eine Vertiefung der Weser zwischen Brake und Bremen noch einmal zu überprüfen.

Ernst Juranek führt mehrere Aspekte an, die nach seinen Worten problematisch sind. Zum einen nennt er die Uferabbrüche. „Die Strände Hammelwarden und Harriersand wurden aufgespült, das alles wird von der viel zu schnellen Strömung abgetragen“, betont er. Zum anderen erwähnt er die Verschlickung. Noch habe man einen schönen Badestrand. Am Beispiel Nordenham mit dem ehemaligen Sandstrand macht er fest, dass aber auch in Brake bald die Verschlickung droht.

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Als ein weiteres Problem greift Ernst Juranek die Sturmfluten auf. „Die Gefahr steigt“, so der 2. Vorsitzende. „Es mag für den Braker Hafen einen geringen Vorteil haben, fünf bis zehn Schiffe mehr pro Jahr tideunabhängig zu entladen. Aber rechtfertigt dies den immensen Schaden und die unkontrollierbaren Kosten und Gefahren?“

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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