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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bahngipfel: Braker Bahnhof wird 2014 umgebaut

15.11.2012

Brake Überraschungen sind beim dritten Bahngipfel im Kreishaus erwartungsgemäß ausgeblieben, aber immerhin gab es ein paar konkrete Aussagen. So sollen in den nächsten Tagen alle Züge der Nordwest-Bahn auf der Strecke Nordenham-Bremen mit Faltrampen ausgestattet werden, versicherte Wigand Maethner als Vertreter des Unternehmens. Diese Rampen sollen mobilitätseingeschränkten Menschen den Ein- und Ausstieg aus den Regio-S-Bahnzügen erleichtern.

Das bleibe eine Zwischenlösung, betonte Maethner, sei aber ein erster Schritt zur geforderten Barrierefreiheit auf den Bahnhöfen an der Strecke. Denn darum ging es bei diesem Bahngipfel, zu dem die Kreisverwaltung gemeinsam mit dem Kreisbehindertenbeirat am Mittwoch eingeladen hatte: warum, trotz verschiedener Zusagen in den vergangenen Jahren, die Barrierefreiheit immer noch nicht hergestellt worden ist.

Klaus Weisbrich von der Landesnahverkehrsgesellschaft und Axel Sauert von der Abteilung Service & Station der Deutschen Bahn sagten zu, dass die Umbauten an den Bahnhöfen Brake, Nordenham und Hude im Jahr 2014 erfolgen werden. „Die Mittel sind fest eingeplant“, unterstrich Weisbrich.

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Für die weiteren Bahnhöfe Rodenkirchen, Kleinensiel, Elsfleth und Berne seien die barrierefreien Umbauten bis 2018 vorgesehen, sagte Sauert. „Die Planungen sind im Grunde abgeschlossen.“

Sowohl Sauert als auch Weisbrich mussten sich von Zuhörern und den politischen Vertretern auf dem Podium – Ina Korter (Grüne), Karin Logemann (SPD), Björn Thümler (CDU), Horst Kortlang (FDP) und Thomas Bartsch (Die Linke) – zum Teil heftige Kritik gefallen lassen. „Skandalös“ und „unverantwortlich“ sei es, so der Tenor der Vorwürfe, dass seit Übernahme der Strecke durch die Nordwest-Bahn im Jahr 2010 in Sachen Barrierefreiheit bis heute nichts passiert ist. „Die Verantwortung dafür wird hin und her geschoben, wie es passt“, stimmte auch Landrat Michael Höbrink in die Kritik ein, „es wurden leere Versprechungen gemacht, passiert ist nichts.“ Das sei „unwürdig“, sagte der Landrat. „Man nimmt stillschweigend hin, dass eine bestimmte Gruppe außen vor gelassen wird.“

Der Nordwest-Bahn-Vertreter widersprach und wies darauf hin, dass Zugbegleiter oder Triebwagenfahrer bei Bedarf helfen würden. Und wenn sich zum Beispiel Rollstuhlfahrer vorher anmelden würden, dann wäre auch entsprechendes Hilfspersonal im Zug. Die Züge seien die modernsten in Europa und behindertengerecht ausgebaut.

Dass die Bahnhöfe nicht bei Übernahme der Strecke durch NWB barrierefrei ausgebaut waren, erklärte Axel Sauert damit, dass man nicht gewusst hätte, welche Fahrzeuge eingesetzt würden. Außerdem gebe es eine Prioritätenliste, nach der seit Jahren bereits landesweit alle Bahnhöfe umgebaut werden. „Das geht aber nicht alles gleichzeitig“, warb er um Verständnis.

Nach zweistündiger Diskussion, die im Ergebnis keine Neuigkeiten gegenüber dem Bahngipfel Anfang 2011 erbrachte, mahnte Höbrink an, die angekündigten Planungen zügig umzusetzen. „Wenn wir uns in einem Jahr wieder hier treffen, wollen wir feststellen, dass für die Betroffenen wirklich etwas passiert ist.“


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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