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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Braker L.I.T. testet in Bremen Gigaliner

16.12.2014

Brake /Bremen Es sind die Dimensionen, die Aufmerksamkeit erregen: Satte 25,25 Meter misst der Spezial-Lkw, mit dem die Braker L.I.T. AG zurzeit im Auftrag des Bremer Werks von Mercedes Benz durch das Bremer Stadtgebiet fährt. Im Rahmen eines Pilotprojekts werden hauptsächlich Rohbauteile für die aktuelle Mercedes-C-Klasse transportiert. Rund 600 Transporte spare der Automobilhersteller durch den Einsatz des Lang-Lkw ein, so L.I.T., deren Ziel es ist, das Angebot bei entsprechend angepasster Gesetzeslage noch auszubauen.

Ralf Biere, Leiter Projektmanagement Just-In-Time-Transporte bei L.I.T., ist der Meinung, dass der Einsatz von Lang-Lkw zu Unrecht immer noch kritisch beäugt wird. Dabei lägen die Vorteile auf der Hand: Angesichts der jährlich 600 Transporte, die Daimler sich dank des Einsatzes des Spezialfahrzeugs pro Jahr spare, reduziere sich der CO2-Ausstoß um 30 Prozent.

Seit Mitte November ist der Lang-Lkw der L.I.T. im Bremer Stadtgebiet im Einsatz. Dabei fährt der sogenannte Gigaliner die Route vom Daimler-Werk zum Bremer Hafen und befördert die Rohbauteile für die C-Klasse, dessen T-Modell und Coupé sowie für den neuen GLK. Vom Bremer Hafen aus werden die Fahrzeugteile verschifft. „Unser Lang-Lkw ist maßgeschneidert für den Transport von Automobilteilen und hat zudem noch einen positiven Umwelteffekt“, so Biere.

Indes wird der Einsatz von Gigalinern in der Öffentlichkeit teils kontrovers diskutiert. Ein häufig geäußerter Kritikpunkt ist die Größe der Fahrzeuge, die, so das Argument der Kritiker, eine gefahrlose Nutzung der Fahrzeuge im Straßenverkehr nicht zuließen. Laut L.I.T. hat das aktuelle Projekt in Bremen jedoch andere Erfahrungen gebracht. Sowohl die Fahrer des Lang-Lkw wie auch Daimler hätten nicht zuletzt die Sicherheit des Gigaliners gelobt, heißt es seitens des Unternehmens. Ralf Biere ist zudem der Meinung, dass der Einsatz von Gigalinern langfristig dazu beitragen wird, das Straßennetz zu entlasten. Das sei angesichts der prognostizierten Mengensteigerung im Güterverkehr in den kommenden Jahren besonders wichtig.

Aufgrund der aktuellen Gesetzeslage kann es vorkommen, dass ein Lang-Lkw an der Grenze zu einem anderen Bundesland auseinander gekoppelt und in zwei Einheiten geteilt werden muss. „Unser Fahrzeug ist so ausgelegt, dass dies möglich ist“, sagt Biere.

Detlef Glückselig
Butjadingen
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2204

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