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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Braker verärgert über illegale Müllentsorgung

09.06.2012

BRAKE „Das ist eine Unverschämtheit“. Herbert Gloger steht mit einem Stück alter Fliese in der NWZ -Redaktion und ist sichtlich verärgert. „Im Hafengebiet hat jemand sein altes Bad komplett entsorgt“, schimpft der 64-Jährige, der das „Beweisstück“ während des Spaziergangs mit seinem Hund „Ben“ für alle Fälle „gesichert“ hat. „Das ist eine echte Sauerei“, sagt Gloger.

Und leider keine Ausnahme, wie auch Bernhard Goßling (63) bestätigt. Mit seinem dreijährigen Mischling „Buddy“ geht er regelmäßig aus Persien, wo er wohnt, durch die Stichstraße, die von der (neuen) Berliner Straße abgeht, und entlang der eingezäunten Fläche mit den Windenergieanlagenteilen in Richtung Deich. „In diesem Jahr ist es besonders schlimm“, berichtet Goßling. „Flaschen, Milchbecher, Verpackungsreste“, zählt er die Hinterlassenschaften auf, die er bei seinen täglichen Spaziergängen entdeckt. „Im Frühjahr lagen hier sogar mehrere große blaue Müllsäcke mit benutzten Windeln für Erwachsene“, berichtet er von seinem bisher abstoßendsten Fund.

Die Flaschen und Verpackungsreste sollen nach Beobachtungen der beiden Spaziergänger von Jugendlichen stammen, die in der Stichstraße mit ihren Motorrollern bevorzugt in den Abendstunden herumfahren und dabei ihre Mitbringsel achtlos in die Gräben entsorgen.

Dass der Bereich inzwischen auch als Müllkippe genutzt wird, wollen Gloger und Goßling nun nicht mehr hinnehmen. „Man kann doch nicht einfach weggucken“, erklärt Gloger seinen Besuch in der NWZ -Redaktion. Für den 64-Jährigen ist diese illegale Müllentsorgung umso unverständlicher, weil die ordnungsgemäße keineswegs teuer ist. „Für einen Kubikmeter Bauschutt bezahlt man auf der Deponie 15 Euro“, rechnet er vor. Bernhard Goßling stimmt zu: „Wenn ich renoviere, dann muss ich die Entsorgungskosten mit einplanen“.

Der 63-jährige Goßling belässt es auch nicht mehr bei der persönlichen Verärgerung. Als vor einigen Wochen die Tüten mit den Windeln in der Gegend herumlagen, hat er Anzeige erstattet. „Gehört habe ich seitdem aber nichts mehr“, berichtet Goßling.

Immerhin gibt es nach Beobachtung der beiden aufmerksamen Spaziergänger auch noch gute Geister, denn sowohl die Flaschen als auch die Verpackungsreste werden bisher immer wieder weggeräumt. Auch die Windelsäcke sind damals fachgerecht entsorgt worden.

Bernhard Goßling gibt indes die Hoffnung noch nicht auf, dass die Verursacher zur Besinnung kommen. „Die sollen hier doch ruhig herumfahren, dagegen habe ich gar nichts, aber anschließend sollen sie ihren Müll wieder mitnehmen.“

NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZonline.de/tv

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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