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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Windenergie: Brammer sieht Vogelschutz gefährdet

26.06.2014

Südbollenhagen Die Diskussion zwischen Befürwortern und Gegnern des geplanten Windparks in Bollenhagen wird fortgesetzt. Zu einem Erfahrungsaustausch traf sich die Bürgerinitiative (BI) gegen Windpark Bollenhagen jetzt in der Gaststätte „Jabben“ in Südbollenhagen.

Bernd Wefer und Knut Brammer wiesen in ihren Vorträgen noch einmal darauf hin, dass die BI die Nutzung der Windenergie nicht grundsätzlich ablehne, dass dies aber nicht gegen Umwelt und Naturschutz und auch nicht gegen die berechtigten Interessen der Menschen geschehen dürfe. Nach einem Gespräch mit Vertretern von Rat, Verwaltung und Betreibern sei man nicht davon überzeugt, dass die Belange von Natur und Umwelt ausreichend berücksichtigt würden.

Brammer behauptete, die neue Potenzialstudie sei zielorientiert geschrieben worden, um das Gebiet zumindest auf dem Papier windenergietauglich zu machen. Das fast zeitgleich erstellte Gutachten, das den Autobahnbau auf diesem Gebiet aus Naturschutzgründen verhindert hatte, werde überhaupt nicht berücksichtigt, obwohl dort eine klare Aussage zum Gebiet und seiner Verknüpfung mit bereits bestehenden Vogelschutzgebieten getroffen werde.

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Die Bürgerinitiative werde jetzt die zuständige EU-Kommission anschreiben, um diesen Sachverhalt klären zu lassen. Brammer erklärte, dass bei Errichtung des geplanten Windparks mittelfristig das gesamte Vogelschutzgebiet in der Jader Marsch gefährdet sei.

Brammer geht zudem davon aus, dass der zu erwartende Gewerbesteuerertrag für die Gemeinde sehr viel geringer ausfallen werde, als es sich der eine oder andere Vertreter der Verwaltung wünsche. Erste Einnahmen seien in der laufenden Ratsperiode nicht zu erwarten. Die Bürgerinitiative beschloss, einen Schutz- und Klagefonds einzurichten, um für alle Fälle vorbereitet zu sein. Es wurde eine Rechtsanwältin beauftragt, den erstinstanzlichen Kostenrahmen zu recherchieren, damit der Schutz- und Klagefonds entsprechend mit Mitteln ausgestattet werden kann.

Unterdessen hat Jades Bürgermeister Henning Kaars im Gespräch mit der NWZ  noch einmal darauf hingewiesen, dass der Rat sich einstimmig für den Ausbau der Windenergie auf Gemeindegebiet ausgesprochen habe und das Planungsgebiet Bollenhagen frühzeitig öffentlich vorgestellt worden sei. Er geht davon aus, dass ein vernünftiger Kompromiss gefunden wird, um die Windenergie in Bollenhagen zu nutzen.

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