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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Gaststätte: „Brommy“ soll wieder schmuck werden

27.03.2012

BRAKE Roland Schiefke liegt das Haus „sehr am Herzen“, wie er sagt. Vielen anderen Brakern geht es ähnlich. Während der Bürgermeister vor allem die Ensemblewirkung des traditionsreichen Gebäudes an der Kaje im Blick hat, dürften sich manche Bürgerinnen und Bürger vor allem an lange Disco-Nächte erinnern, die sie im alten „Admiral Brommy“ verbracht haben.

Zurzeit machen in Brake Gerüchte die Runde, dass das Haus mit seiner unter Denkmalschutz stehenden Fassade abgerissen werden soll. Tatsächlich haben die aktuellen Eigentümer ganz andere Pläne: Sie wollen das Brommy wieder zu dem Schmuckstück machen, das es einst war.

Vor gut einem Jahr hatte Jens-Uwe Thormählen, Geschäftsführer des Dachdecker-Betriebes Thormählen in Bardenfleth, das Gebäude aus der Insolvenz-Masse der Weserhotel AG erstanden. Konkrete Pläne gebe es bislang noch nicht, sagt Jens-Uwe Thormählens Mutter, Ingrid Thormählen, verschiedene Ideen für eine Neunutzung aber schon. Fest stehe, dass das Gebäude wieder mit Leben erfüllt werden soll.

Laut Bürgermeister Schiefke schreibt der Bebauungsplan für das Erdgeschoss eine gewerbliche Nutzung vor. Das würde sich durchaus mit den Ideen der Thormählens vereinbaren lassen. Nach Auskunft von Ingrid Thormählen ist eine Ladenzeile im unteren Geschoss denkbar. Sie will auch nicht ausschließen, dass das alte „Brommy“ künftig wieder einen Gastronomiebetrieb beherbergt. Es gebe aber auch die Idee, Eigentumswohnungen einzurichten oder das Gebäude in eine Seniorenwohnanlage zu verwandeln. Auf dem Grundstück nördlich des Gebäudes, auf dem vor einigen Wochen bereits Bäume gefällt wurden, wäre Platz für einen Anbau.

Roland Schiefke freut sich, dass das „Brommy“ bald in neuem Glanz erstrahlen soll. Zurzeit stellt das verwaiste Gebäude das einzige Haus an exponierter Lage an der Kaje dar, dass sich noch im unsanierten Zustand befindet.

Die letztere Inhaberin des „Brommy“ war Chantal Spauschus. Ihre Eltern, Estera und Leisor Herschkopf, waren im Jahr 1968 von Kaiserslautern nach Brake gezogen und hatten die Gaststätte von dem vorherigen Inhaber übernommen. Sie starben beide 1992.

Fortan führte Chantal Spauschus die Gaststätte, die über viele Jahre Kult-Status hatte. Nicht zuletzt durch den Abzug der Marine aus Brake liefen die Geschäfte aber immer schlechter, so dass Chantal Spauschus das „Brommy“ Ende der 90er Jahre aufgeben musste. Bis vor vier Jahren wohnte sie noch in dem Haus. Seit dem steht es nun leer.

NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZOnline.de/nwztv

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