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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Städtebau: „Wütende Baumaschinen zerstören Idylle“

18.06.2020

Btrake Für Ratsherr Hans-Otto Meyer-Ott (Bündnis 90/Die Grünen) ist es genug: „Wir brauchen für Brake ein Stadtentwicklungskonzept. Momentan ist das alles Stückwerk“, sagt er und bezieht sich auf die Baugebiete in der Kreisstadt. Hinsichtlich des jetzt möglicherweise hinzukommenden Baugebietes in Golzwarden schlägt er vor, diesen Tagesordnungspunkt bei der Sitzung des Bauausschusses an diesem Donnerstag zurückzustellen.

Der Ratsherr wirft der Stadtverwaltung eine Konzeptlosigkeit vor. Es gibt nach seinen Worten kein langfristiges, auf künftige Bedürfnisse ausgerichtetes „Wohn-Konzept“.

Rund 40 Bauplätze

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Als Beispiel führt Hans-Otto Meyer-Ott das Baugebiet am Timmermanns Hellmer mit 25 Bauplätzen an. Eine Normenkontrollklage liege vor. Mit einem Bebauungsplan für das von der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) geplante Baugebiet zwischen den „Kösterteichen“, der Bahn und der Straße „Am Wasserturm“ in Kirchhammelwarden gehe es nicht voran. Auf einer Fläche von 1,64 Hektar sollen hier zwölf Bauplätze für eingeschossige Einzel- und Doppelhäuser entstehen, die zwischen 760 und knapp 1000 Quadratmetern groß sein sollen. Erschlossen werden soll das Gebiet auch über eine neue Straße.

Timmermanns Hellmer

Kritik gibt es auch von Anwohnern in Käseburg über das Baugebiet Timmermanns Hellmer. Deren Sprecher Harry Grotheer spricht von „wütenden Baumaschinen“ in unmittelbarer Nähe von renaturierten Teichen, umrahmt von Nist- und Brutplätzen. Vorbei sei es „mit der trügerischen Idylle“. Ob das alles ganz okay sei für 25 Bauplätze im Rahmen von Vorschriften, Bauplänen und Gesetzen fragt sich der Sprecher der Anwohner.

Wie man neben den Rodungen auch auf anliegenden Privatgrundstücken, dem Grünlandabtrag auf 22 000 Quadratmetern und dem Verfüllen des nördlichen und mittleren Gewässergrabens von „geringfügigen Eingriffen“ sprechen könne, sei wahrlich befremdend. Der einfache Bürger bekäme bereits bei einem Bruchteil dieser Verstöße gegen das Bundesnaturschutzgesetz eine saftige Strafe, so Harry Grotheer.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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