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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Gesunde Ernährung hilft den Minikraftwerken

22.11.2017

Burhave „Alt werden wollen wir alle, aber keiner will alt sein“, brachte es Dr. Marlene Laturnus auf den Punkt. Zum Abschluss der diesjährigen Vortragsreihe des Butjadinger Forums Naturheilkunde und Medizin beleuchtete die Medizinerin das körpereigene Wunderwerk der Mitochondrien. Sie sind nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen maßgeblich am Alterungsprozess des Körpers beteiligt.

Der Vortrag im Atrium in Burhave knüpfte nahtlos an den vorangegangenen Abend mit Heilpraktiker Gerhard Bruns an, der über die Ver- und Entsorgung körpereigener Systeme referiert hatte. Dieser Prozess läuft in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen, ab. Ihre Aufgabe ist die Produktion von Adenosintriphosphat (ATP), dem universellen Energieträger für alle Zellen. Mitochondrien besitzen eine eigene DNA und vermehren sich unabhängig von ihrer Mutterzelle. „In diesen Minikraftwerken entscheidet sich die Gesundheit eines Menschen“, erklärte Dr. Marlene Laturnus.

Mitochondrien haben in etwa die Größe eines Bakteriums und sind in den wichtigen Organen wie Herz und Leber besonders häufig vertreten. Aber auch in den Gehirn- und Nervenzellen sorgen sie für die Energieversorgung.

Marlene Laturnus erläuterte diesen biochemisch hoch komplexen Prozess, an dessen Beginn stets eine gesunde Darmflora stehe. Nur so könne dem Körper über die Zufuhr von Glukose und Fett optimal Energie zur Verfügung gestellt werden. Die Medizinerin riet zu einer Ernährung mit hochwertigen Fetten und Ölen, mit Gemüse, Obst und Vollkornprodukten.

Durch eine schlechte Ernährung dagegen, wenig Bewegung und andauernden Stress würden die Mitochondrien in ihrer Arbeit massiv beeinträchtigt. Umweltgifte, chemische Medikamente und das Fehlen von wichtigen Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen seien für die körpereigenen Kraftzellen ebenfalls schädlich. Am Ende, so die Medizinerin, stehe ein Abfall der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit – der Mensch altere zusehends.

„Die gute Nachricht ist: Sie können selbst etwas tun, um lange gesund und fit zu bleiben“, sagte Marlene Laturnus. Neben einer gesunden Ernährung seien körperliche Aktivitäten entscheidend. Damit meinte sie nicht Hochleistungssport, sondern zum Beispiel regelmäßige flotte Spaziergänge. Auch Yoga und andere Techniken der Entspannung seien förderlich, um dem Körper Zeit und Ruhe zu geben und die Minikraftwerke am Laufen zu halten.

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