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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Bei 86 Vorträgen fast 5000 Besucher informiert

06.10.2017

Burhave 15 Jahre erfolgreiche Arbeit im Butjadinger Forum Naturheilkunde und Medizin – darauf kann Gerhard Bruns aus Burhave im kommenden Jahr aufzurückblicken. Insgesamt hat der Heilpraktiker gemeinsam mit Dr. Marlene Laturnus für das Forum 85 Vortragsveranstaltungen organisiert. Bei 26 Vorträgen trat er selbst als Referent in Erscheinung. Nun möchte Gerhard Bruns etwas kürzer treten.

Neue Themen will der 77 Jahre alte Heilpraktiker nicht mehr bearbeiten. Die Kernthesen, die er in den zurückliegenden Jahren vertreten und auch in Büchern veröffentlicht hat, fasste Gerhard Bruns jetzt vor knapp 70 Zuhörern im Atrium an der Strandallee noch einmal zusammen. Seine wichtigste Botschaft: Es gibt nicht nur eine Medizin.

Gemeinsam mit der Ärztin Marlene Laturnus hatte Gerhard Bruns das Forum 2003 aus der Taufe gehoben. Annähernd 5000 Besucher haben seitdem die Vorträge genutzt, um sich über die naturheilkundliche Selbsthilfe zu informieren. „Wir wollten die Schulmedizin und die Naturheilkunde in Einklang bringen. Ich glaube, das ist uns gut gelungen“, zieht Gerhard Bruns eine positive Bilanz der bislang geleisteten Arbeit.

Wie in all seinen Vorträgen und Veröffentlichungen vertrat der Heilpraktiker die Auffassung, dass sich der Mensch von Natur aus selbst regulieren könne. Diese Selbstheilungsmechanismen seien ein ständig fließender Prozess, der von außen unterstützt werden könne. Ausführlich erläuterte Gerhard Bruns das körpereigene Regulationssystem – und zeigte auch auf, wie es durch chemische Medikamente, eine ungesunde Lebensweise und die falsche Ernährung völlig durcheinander gebracht werden könne.

Als „tödliches Quartett“ der modernen Zivilisation listete der 77-Jährige Bluthochdruck, Übergewicht, einen erhöhten Blutzuckerspiegel und einen gestörten Fettstoffwechsel auf. Dieses „Metabolische Syndrom“, so ein Ausdruck der Schulmedizin, führe zu vielen Leiden.

Wer dem entgegenwirken möchte, kann auf die naturheilkundliche Selbsthilfe setzen, muss dafür aber etwas tun – nämlich Verzicht üben. Nur mit einer radikalen Umstellung der Ernährung, in der tierische Fette, Zucker, Weißmehl und Fertigprodukte dann keinen Platz mehr haben, ließen sich negative Werte verbessern, betonte Gerhard Bruns. Sogar eine Heilung von Rheuma oder anderen schwerwiegenden Erkrankungen sei durch eine konsequente Lebens- und Ernährungsumstellung möglich.

„Dazu sind nur wenig Menschen bereit“, gab der Burhaver zu bedenken. Indes: An der Selbstverantwortung für den eigenen Körper und damit auch die eigene Gesundheit führt nach seiner Ansicht kein Weg vorbei. Auch in der Schulmedizin habe sich längst durchgesetzt, dass nur durch eine Umkehr des Lebensstils eine wirkliche Heilung möglich ist. Gerhard Bruns: „Ohne gesundheitliche Selbsthilfe werden wir in Zukunft kaum überleben können.“

Die Vortragsarbeit im Forum wird bereits im kommenden Monat fortgesetzt: Am Montag, 20. November, referiert im Atrium ab 19.30 Uhr Marlene Laturnus. Ihr Thema: „Das Älterwerden verzögern – Unterstützung für unsere Minikraftwerke.“

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