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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Strom von altem Militärgelände

30.08.2018

Burwinkel /Elsfleth Die Planungen für die Freiland-Photovoltaikanlage auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände in Burwinkel nehmen weiter Form an: Einstimmig haben die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Landschaftsschutz sowie Bau und Straßen dem Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 58 für die Photovoltaikanlage Burwinkel zugestimmt.

Bereits Anfang des Jahres hatten die Ratsmitglieder das Vorhaben durchweg begrüßt und von einer „Investition für unsere Kinder“ gesprochen. Eine Umweltprüfung hatte keine Beeinträchtigungen ergeben, die nicht ausgeglichen werden könnten.

Die Moorriem-Ohmsteder Sielacht möchte das ehemalige militärisch genutzte Gelände zur Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage an einen geeigneten Betreiber verpachten. Sie hatte deshalb bei der Stadt die Aufstellung eines Bebauungsplanes zur Ausweisung eines entsprechenden Sondergebietes beantragt.

Die Bundeswehr hatte auf dem mittlerweile brachliegenden Gelände eine Flugabwehr-Raketenstellung (FlaRak-Stellung) mit drei Abschussbasen betrieben. Anfang der 1990er Jahre hatte die Moorriem-Ohmsteder Sielacht das brachliegende Gelände erworben. Sie nutzt einen Bereich als Lagerfläche und hat einen Teil der Flächen als Schafweide und ein Gebäude als Unterstand für die Tiere verpachtet. Zudem unterhält die Kreisjägerschaft dort einen Schießstand.

Wie der Vertreter des Planungsbüros im Ausschuss erläuterte, hatte der Landkreis Wesermarsch während der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes ein Gefährdungsgutachten aufgrund der Schießanlagen auf dem Gelände gefordert. Dieses wurde im Zuge des Umweltberichtes durchgeführt.

Festgestellt wurde ein Gefahrenbereich von 150 Metern um die Schießstände der Trap- und Skeetanlage. In diesem Bereich dürfen sich bei Schießbetrieb keine Menschen aufhalten. Das heißt, Bau- und Wartungsarbeiten für die Photovoltaikanlage müssen außerhalb des Schießbetriebes, der meist freitags und samstags stattfindet, passieren.

Renke Hemken-Wulf
Volontär, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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