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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Neubaugebiet In Butjadingen: Kuh ist noch längst nicht von der Wurt

08.06.2019

Butjadingen Dass ein Bebauungsplan auf dem Weg vom Aufstellungs- zum Satzungsbeschluss eine Ehrenrunde dreht und komplett überarbeitet werden muss, kommt nicht alle Tage vor. Es verfolgt aber auch nicht alle Tage jemand den Plan, auf einer historischen Wurt eine Neubausiedlung zu errichten.

Dieser Jemand ist Christoph Geil. Sein Vorhaben, in Sillens acht neue Wohnhäuser zu errichten, hat am Donnerstagabend den Planungsausschuss des Gemeinderats beschäftigt. Das Gremium beschloss ohne Gegenstimme die erneute öffentliche Auslegung des Plans. Dass diesmal weniger Einwände eingehen als in der ersten Runde, ist aber kaum zu erwarten.

Ende März hatte Andreas Taudien von dem Oldenburger Planungsbüro NWP dem Planungsausschuss die Ergebnisse der ersten öffentlichen Auslegung vorgestellt. Es gab drei wesentliche Punkte, die den Ausschuss davon abhielten, die nächsten Schritte im Bebauungsplanverfahren zu beschließen; Kommando zurück hieß es stattdessen.

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Ein Punkt betraf die naturgemäß schwierige Oberflächenentwässerung eines auf einer Wurt auf wasserundurchlässigem Kleiboden gelegenen Neubaugebiets. Ein anderes Problem war die Bemessung der maximal zulässigen Gebäudehöhe, für die auf der Wurt mit unterschiedlichen Höhenniveaus der Bezugspunkt fehlte. Problem Nummer 3 war und ist die geplante Erschließung des Neubaugebiets. Erfolgen sollte sie nach dem ursprünglichen Plan über den Burwischweg, die Straße Auf der Wurth und den Ringweg. Letzterer ist nur noch rudimentär vorhanden, zudem ist die rechtliche Situation verzwickt. Es handelt sich um einen Realverbandsweg, dessen Eigentümer die Anlieger sind. Die müssten sich allerdings erstmal in einem Realverband organisieren, um mit einer Stimme sprechen und eine Nutzung des Ringwegs genehmigen zu können.

Nach dem neuen Plan soll nun vom Burwischweg eine Stichstraße in die Neubausiedlung führen. Sie endet in einem Wendehammer mit 20 Metern Durchmesser. Die Dimension sei notwendig, damit Müll- und vor allem Feuerwehrfahrzeuge in die Siedlung rein- und wieder rausfahren können, sagten Andreas Taudien und Bauamtsleiter Axel Linneweber.

Im Ausschuss gab es Zustimmung zu der jetzt angedachten Erschließung – mit einer Ausnahme. Während etwa Claudia Cornelius (CDU) die Planung „ganz charmant“ fand, meinte Hans-Gerd Gerdes, dass die Straße „überhaupt nicht“ zu einer historischen Wurt passe.

Auch unter den Zuhörern, vornehmlich Sillenser, löste die neue Planung keine Begeisterungsstürme aus. Die ursprüngliche Ringlösung habe ihn „total begeistert“, sagte Eckhard Dunkhase, von dem „riesigen Fremdkörper“, der nun geplant ist, sei er „ziemlich entsetzt“.

Diskutiert wurde auch über die Entwässerung der Wurt, allerdings auf wenig konkreter Grundlage, denn ein Entwässerungskonzept ist erst noch in Arbeit. Derweil wurde für die maximalen Gebäudehöhen ein Bezugspunkt festgelegt. Das nächste Gremium, das sich mit den Plänen befassen wird und das endgültig die erneute öffentliche Auslegung beschließen könnte, ist am 27. Juni der Gemeinderat.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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