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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Nordseebäder In Butjadingen: Hausaufgabenheft für 2020 ist randvoll

13.12.2019

Butjadingen Im Scheunenpark in Burhave ist in diesem Jahr ein Hundespielplatz eingeweiht worden. Es gibt dort einen Parcours mit Fitnessgeräten und eine Boule-Bahn. Das reicht aber nicht. Jedenfalls nicht, wenn Burhave seinen Status als Nordseebad behalten soll. Im kommenden Jahr steht nach zehn Jahren die Rezertifizierung an. Um sie für Burhave und Fedderwardersiel sowie für Tossens zu erhalten und diese Orte auch künftig Nordseebad nennen zu dürfen, muss Tourismus-Service Butjadingen (TSB) einiges an Hausaufgaben machen.

Siegel Nordseebad

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitales entscheidet darüber, welche Orte sich mit dem Siegel Nordseebad schmücken dürfen und welche nicht. Die Grundlage dafür bildet ein Fragebogen, der nicht weniger als 22 Seiten umfasst und den jetzt auch die TSB abarbeiten und ausfüllen muss, damit Burhave/Fedderwardersiel und Tossens Nordseebäder bleiben.

Dass sie es für vorerst weitere zehn Jahre bleiben, hält Robert Kowitz, Geschäftsführer der TSB, für sehr wichtig. Potenzielle Urlauber assoziieren mit dem Nordseebad-Siegel eine hohe Qualität des betreffenden Ortes. Zudem sei der Status für Kureinrichtungen die zwingende Voraussetzung, um Leistungen mit den Kassen abrechnen zu können, so Robert Kowitz.

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Kräftig gestiegen sind nach Auskunft des TSB-Chefs die Anforderungen an Kurparks. In Burhave ist das der Scheunenpark hinter der Spielscheune und in Tossens das Pütten-Gelände. Die Spielregeln des Ministeriums sehen vor, dass ein „passiver“ von einem „aktiven“ Bereich abgetrennt werden muss, dass es eine Veranstaltungsfläche und allgemein eine hohe Aufenthaltsqualität gibt. In den Pütten muss die TSB außerdem für eine funktionierende Wasserökologie sorgen.

Nachholbedarf

In allen Punkten besteht Nachholbedarf. Über die Wasserökologie und die Möglichkeit, die Teiche auch im Sommer mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen, hat es vor wenigen Tagen bereits ein Gespräch mit dem Butjadinger Fischereiverein gegeben. In diesem Sommer war es in den Pütten zu einem massiven Fischsterben gekommen. Das darf es künftig auch im Sinne des Nordseebad-Status’ nicht mehr geben. Die weiteren Punkte des Anforderungs- und Fragenkatalogs umfassen die verschiedensten Kriterien von der Abfallbeseitigung und Trinkwasserversorgung über die Verkehrsführung und den Öffentlichen Nahverkehr bis hin zur Internetversorgung, der Ausschilderung von bestimmten Einrichtungen, der Barrierefreiheit und der medizinischen Versorgung.

„Wir haben erheblichen Respekt vor dem, was da auf uns zukommt“, sagt Robert Kowitz. Zum Nulltarif werden die Nordseebad-Anforderungen auch nicht zu erfüllen sein. Daher hat die TSB bereits Mittel in den Haushaltsplan für 2020 eingestellt und auch ansonsten schon viel Vorarbeit geleistet. Wenn es denn klappt, wovon Robert Kowitz stark ausgeht, könnte die Rezertifizierung Ende nächsten Jahres erfolgen.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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