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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Landkreis drückt auf die Tube

21.12.2018

Butjadingen Kaum eine Sitzung des Gemeinderats oder seiner Fachausschüsse vergeht, ohne dass es Beschwerden über den schlechten Zustand von Buswartehäuschen gibt. Die Gemeinde kann allerdings nicht viel mehr tun, als diese Hinweise weiterleiten. Denn in den allermeisten Fällen ist nicht sie, sondern der Landkreis zuständig.

Von dem gibt es nun aber eine gute Nachricht: Die Kreisverwaltung ist nach Auskunft des zukünftigen Sachbearbeiters Holger Meyer dabei, Schritt für Schritt alle Wartehäuschen in der Wesermarsch zu überprüfen und dort, wo es nötig ist, Schäden zu reparieren. „Wir wollen da Grund reinbringen“, sagt er.

Das ist keine Aufgabe, die in ein paar Tagen zu erledigen ist. Denn es sind immerhin 230 Wartehäuschen, für die der Landkreis in der Wesermarsch zuständig ist. Die hohe Anzahl ist vor allem der Schülerbeförderung geschuldet, die ebenfalls in die Zuständigkeit des Landkreises fällt.

Unterstellmöglichkeiten müssen nach den Vorgaben der Landesnahverkehrsgesellschaft geschaffen werden, wenn es an einer Haltestelle zu mindestens zehn Ein- und Ausstiegen am Tag kommt. Der Landkreis Wesermarsch hat laut Holger Meyer für sich selbst sogar die Zahl fünf festgelegt.

Die Gemeinde Butjadingen betreibt laut Joachim Wulf vom Amt für Zentrale Dienste lediglich drei eigene Buswartehäuschen, und zwar in Burhave an der Rüstringer Straße, an der Strandallee und gegenüber vom Edeka an der Butjadinger Straße. Dagegen muss der Landkreis 36 Wartehäuschen unterhalten; der Großteil davon ist aus Holz. Die Zahl könnte sich reduzieren – nicht nur in der Gemeinde, sondern im gesamten Landkreis. Denn wie Holger Meyer berichtet, wird im Zuge der aktuellen Überprüfung auch geguckt, welche Unterstände überhaupt noch genutzt beziehungsweise nicht mehr genutzt werden. Der Sachbearbeiter vermutet stark, dass auch in Butjadingen Häuschen an Stellen zu finden sein werden, an denen schon längst kein Kind mehr auf den Schulbus wartet.

Indes reagiert der Landkreis nicht nur, wenn ihm selbst beschädigte oder nicht mehr benötigte Wartehäuschen auffallen. Er wird auch durch Hinweise der Kommunen wie etwa der Gemeinde Butjadingen sowie von Bürgern oder den Straßenmeistereien tätig.

„Das klappt gut“, sagt Joachim Wulf und nennt als Beispiel das in Niens an der Abzweigung nach Iggewarden gelegene Wartehäuschen. Es war in einem schlechten Zustand, der auch bereits von Ratsmitgliedern beklagt worden war. Der Landkreis reagierte schnell, beauftragte eine hiesige Firma und ließ das Häuschen aufmöbeln – inklusive einer kleinen Solarzelle, die eine Straßenlaterne mit Strom versorgt, so dass niemand im Dunkeln auf den Bus warten muss.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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