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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Personennahverkehr: Karosserie bietet noch viel Platz für Werbung

13.03.2018

Butjadingen Die Karosserie bietet noch viel Platz für Werbung, und auch der Fahrscheindrucker ist noch nicht installiert. In zwei Wochen soll es aber seinen Dienst auf den Linien 403/409 und 408 aufnehmen, das neue Fahrzeug des Bürgerbusvereins Butjadingen. Den 92 000 Euro teuren Mercedes-Sprinter für acht Fahrgäste stellte Vereinsvorsitzender Jürgen Sprickerhof am Sonntag den Besuchern des Tourismustages auf Hof Iggewarden vor.

Es ist der dritte Kleinbus des 2007 gegründeten Bürgerbusvereins. Das erste Fahrzeug, ebenfalls ein Neunsitzer, wurde 2008 angeschafft. Es hat bereits 500 000 Kilometer auf dem Buckel. Der Bus wird durch das neue Fahrzeug ersetzt und soll verkauft werden. Dazu möchte der Verein aber die Entwicklung in der Nachbargemeinde Stadland abwarten, in der Interesse am Betrieb eines Bürgerbusses besteht.

Der zweite Bürgerbus wurde im Oktober 2013 in Dienst gestellt. Er hat 380 000 Kilometer absolviert, wird aber auch weiterhin benötigt, denn zeitweise fahren zwei Bürgerbusse parallel. Sie stellen die ÖPNV-Verbindung zwischen Nordenham und Tossens zu jenen Zeiten auf der 408 sicher, in denen die Busse der Verkehrsbetriebe Wesermarsch (VBW) nicht im Zwei-Stunden-Takt fahren.

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An der Finanzierung des neuen Busses beteiligen sich die Landesnahverkehrsgesellschaft mit 64 500 Euro, der Zweckverband Bremen/Niedersachsen mit 20 000 Euro und der Landkreis Wesermarsch mit 5000 Euros aus Mitteln des Landes für den Öffentlichen Personennahverkehr. Der Bürgerbusverein hofft, noch weitere Partner zu finden, die die Karosserie und auch den Bildschirm im Bus für Werbezwecken nutzen und dafür einen Obolus an den Verein zahlen.

Obwohl mit der Aufnahme des Linienverkehrs im Zwei-Stunden-Takt vor zwei Jahren die Fahrten des Bürgerbusses reduziert werden konnten, legten die beiden Kleinbusse im vergangenen Jahr zusammen 96 000 Kilometer zurück. Dabei wurden 9524 Fahrgäste transportiert.

Gesteuert wird der Bus von ehrenamtlichen Fahrern. Derzeit sind es 14 Frauen und Männer, die sich in den Dienst dieser guten Sache stellen. „Wir brauchen aber eigentlich 20 Fahrer“, sagt Jürgen Sprickerhof und hofft, dass sich Interessierte melden. Das neue Fahrzeug verfügt über einen barrierefreien Eingang. Im hinteren erhöhten Teil haben die Fahrgäste eine gute Aussicht, nennt der Vorsitzenden einen weiteren Vorzug des neuen Busses.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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