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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Tourismus: Ku(h)ler Kurs noch etwas unrund

17.02.2018

Butjadingen Robert Kowitz und Axel Linneweber werden vermutlich bald eine gemeinsame Radtour unternehmen. Ihre Mission: Der Kurdirektor und der Bauamtsleiter der Gemeinde wollen eine Route auskundschaften, auf der es sich geschmeidig und gefahrlos von der Deichschäferei in Feldhausen nach Seeverns radeln lässt. Das sind zwei Ziele der durch Butjadingen führenden Milch-Ku(h)l-Tour.

Mit den Milch-Ku(h)l-Touren, von denen es drei Stück in der Wesermarsch geben soll, möchte der Kreislandvolkverband die Themen Radfahren und Landwirtschaft touristisch unter einen Hut bringen. Die Idee ist, dass sich Urlauber und Einheimische aufs Rad setzen, einen Rundkurs fahren und unterwegs an Stationen halt machen, an denen stilisierte Kühe aus rostigem Stahl stehen und es Informationen zu landwirtschaftlichen Themen gibt.

Anfang der Woche hatte der Kreislandvolkverband in Rodenkirchen das Konzept der Milch-Ku(h)l-Touren, die in den Landkreisen Friesland und Oldenburg bereits etabliert sind, vorgestellt (NWZ berichtete). In der Wesermarsch soll je eine Tour durch Elsfleth und Umgebung, durch die Gemeinde Stadland sowie durch Butjadingen führen.

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Auf der Ferienhalbinsel sind fünf Station geplant: Am Ruhwarder Deich wird es um Grünland und Klimaschutz gehen. Worin sich Rohmilch, länger haltbare Milch und H-Milch unterscheiden, wird am Melkhus der Deichschäferei Plümer in Feldhausen erklärt. Am Hof Seeverns, bei dem es ebenfalls ein Melkhus gibt, wird die Bedeutung von Milchprodukten für die Ernährung herusgestellt. Am Hof von Jörg Kuck an der Alten Bahnhofstraße kann man sich mittels eines QR-Codes ein filmisches Porträt über den Milchviehbetrieb anschauen.  „Ein Milchviehbetrieb im Wandel der Zeit“ lautet schließlich das Thema beim Hof Cornelius in Kleintossens.

Der Rundkurs ist 22,5 Kilometer lang. Doch das dürfte nicht der letzte Stand der Dinge sein. Die Gemeinde sowie Tourismus-Service Butjadingen (TSB), die in die Planung involviert sind, haben ihr Veto zu einem Streckenabschnitt eingelegt. Auf dem Weg zwischen Feldhausen und Seeverns oder umgekehrt müssten die Radler rund 1,7 Kilometer entlang der viel befahrenen Landesstraße fahren. An der gibt es (noch) keinen Radweg, dafür aber viele Kurven. Außerdem ist die Fahrbahn in keinem guten Zustand. Für Fahrradfahrer sei das viel zu gefährlich, sagt Axel Linneweber.

Die ursprüngliche, mit der TSB und der Gemeinde abgestimmte Planung, hatten eine Streckenführung über den Niensweg vorgesehen; bei der Variante hätten Radler nur ein sehr kurzes Stück Landesstraße bewältigen müssen. Den Niensweg hält angesichts seines schlechten Zustands aber der Kreislandvolkverband für unzumutbar, wie Julia Renken betont. Sie ist im Verband für Projekte und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Nun soll eine neue Route gefunden werden. Sie könnte über Fedderwardersiel und Burhave nach Seeverns führen, was allerdings einen gehörigen Umweg bedeuten würde. Bis die endgültige Route feststeht, ist zum Glück noch Zeit. Das Touren-Projekt ist laut Julia Renken mit Kosten in Höhe von 77 000 Euro veranschlagt. Der Kreislandvolkverband hofft auf Fördermittel aus dem Leader-Programm, die aber erst noch bewilligt werden müssen. Möglichst zum Start der Fahrradsaison 2019 sollen die Touren eröffnet werden.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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