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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Storch „Butti“ mit Partnerin eingeschwebt

16.03.2018

Butteldorf Das Warten hat ein Ende: Storch „Butti“ ist zurück am Höfeweg. Zusammen mit seiner Partnerin schwebte der Schreitvogel jetzt in Butteldorf ein, um wieder sein Nest zu beziehen. „Er sieht gut aus. Die Anreise war diesmal wohl nicht so strapaziös“, freut sich Helmut Fokkena. Dass sein Gast diesmal sogar zeitgleich mit Partnerin eingetroffen ist, freut den Oldenburger umso mehr.

Helmut Fokkena ist seit 1992 Eigentümer des alten Fachwerkhofs. Immer, wenn es ihm möglich ist, kommt er von Oldenburg nach Moorriem, um auf seinem Hof die Abgeschiedenheit zu genießen. Er ist sehr naturverbunden und hatte gemeinsam mit seinem damaligen ersten Mieter einen ausgedienten Telegrafenmast als künftige Heimstatt für Störche aufgestellt. Das Nest wurde kurz danach von Meister Adebar bezogen. Seitdem hat es am Höfeweg noch nie einen Sommer ohne Störche samt Nachwuchs gegeben.

Der Storch ist in seiner Erscheinung unverwechselbar. Wer sich bedachtsam dem Nest am Höfeweg nähert, kann sich an dem schönen Anblick der beiden majestätisch anmutenden Vögel erfreuen. Ruhig und doch aufmerksam stehen oder hocken sie auf dem Nest. Das Gefieder leuchtet weiß im Sonnenlicht. Und schlägt ein Tier mit seinen Flügeln, sieht man deutlich die schwarz gefärbten Schwingen. Dazu kommt der lange Hals, der rote Schnabel und die langen roten Beine, wenn sich ein Storch zum Starten aufrichtet und dann abhebt. Es ist auch für Helmut Fokkena immer wieder ein schönes Erlebnis, die Vögel über seinem Hof kreisen zu sehen.

Gut betreut werden die Weißstörche und das Nest in jedem Jahr auch vom Berner Storchenvater Udo Hilfers. „In Berne sind jetzt ebenfalls viele Störche eingetroffen“, erzählt Helmut Fokkena, der nun wieder öfter den Weg nach Butteldorf einschlagen und den Storchensommer begleiten wird.

Neben dem Storchenpaar, das hoffentlich bald brüten wird, hat Helmut Fokkena noch weitere gefiederte Gäste. Schleiereulen haben den Dachboden seines Hofes als ihr Heim zur Brutpflege auserkoren. Nun rupfen sie immer wieder Reet aus dem Dach, um durch das Loch hineinzuschlüpfen. Dabei hat Helmut Fokkena doch erst vor kurzem einen Nistkasten anbringen und für ein Loch in der sogenannten Ulenflucht, einer runden Fensteröffnung im Giebel, sorgen lassen.

Dem Oldenburger Naturliebhaber, das ist klar, wird es in Moorriem nie langweilig. „Es gibt hier immer etwas zu tun“, sagt Helmut Fokkena. Besonders gern fährt er auch mit seinem Aufsitz-Rasenmäher über die Wiesen – das aber ist eine andere Geschichte.

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