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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Container schweben in Berne ein

21.01.2015

Berne Das war Millimeterarbeit. Der fünf Tonnen schwere Duschcontainer, der über den Umkleidetrakt der Spielvereinigung Berne einschwebte, wurde exakt auf dem dafür vorbereiteten Platz zwischen den beiden bereits platzierten Umkleidecontainern abgesetzt. Die Mitglieder der Spielvereinigung, die das Schauspiel miterlebten und auch mithalfen, dass alles reibungslos klappte, atmeten auf. Ihr Einsatz für den Verein hatte sich gelohnt.

Am Dienstagvormittag war es soweit. Ein richtungsweisendes Projekt und ein weiterer Schritt in die sportliche Zukunft des Vereins standen kurz vor dem Abschluss. Neben den beiden Umkleidecontainern, die jeweils drei Tonnen wiegen, musste auch ein Duschcontainer mit einem respektablen Gewicht von fünf Tonnen von einem Lastwagen gehievt und abgesetzt werden. Weil der Kran des Lasters für dieses Manöver aber zu schwach war, musste schnell noch ein anderer Lkw nach Berne dirigiert werden. „Wir hatten Glück. Ein Wagen des Fuhrunternehmens befand sich gerade in Bremerhaven“, sagte Andy Schnibbe, Geschäftsführer der Firma AS Containerhandel & Service, der das Containergeschäft abgewickelt hatte.

Die ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder der Spielvereinigung hatten zuvor noch alle Hände voll zu tun gehabt, um den Platz für die drei Container vorzubereiten. So mussten beispielsweise die Ecken der Betonfundamente noch einmal nachbearbeitet werden, weil unter dem Duschcontainer bereits das Abflusssystem der Rohrleitungen installiert worden war, und auf den weichen Untergrund wurden Holzbretter und Steinplatten gelegt, damit der Laster nicht einsackte mit seiner schweren Fracht. Die Sportler agierten Hand in Hand.

Bei den drei Komponenten, die aus einem Werk in Tschechien angeliefert wurden, handelt es sich um eine Erweiterung des 34 Jahre alten Umkleidetraktes, der bereits aus Eigenmitteln um einen Sanitärbereich und einen Raum plus Sanitäranlagen für Schiedsrichter erweitert worden war. Parallel war auch eine Solaranlage auf dem Dach angebracht und die Frischwasserversorgung erneuert worden. Mit den drei neuen Containern ist der Anbau abgeschlossen.

Alles in allem verschlang das Projekt rund 60000 Euro, die der Verein mit seinen rund 300 Mitgliedern alleine aufbringt. „Wasser, Strom und Gas: Wir zahlen inzwischen alles selber“, sagte der 2. Vorsitzende Bernd Fromm.

Die Bauleitung des Projekts liegt bei Wilfried Tönjes und Karl-Heinz Kropp, auch Peter Harms und Rainer Labriga bringen sich tatkräftig ein neben den vielen anderen ehrenamtlichen Helfern.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
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Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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