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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Damit die Welt ein Stück gerechter wird

03.07.2015

Brake Sieben Milliarden Menschen leben auf unserem „Blauet Planeten“, und ein „reiches“ Viertel der Weltbevölkerung nutzt auf Kosten der „Armen“ drei Viertel aller verfügbaren Ressourcen. Dass Menschen etwas tun müssen, damit es auf der Welt gerechter und nachhaltiger zugeht, ist heutzutage auch Kindern und Jugendlichen bewusst. „An zwei Projekttagen haben wir uns ausführlich mit dem Thema ,Gerechte Zukunft’ beschäftigt“, sagt der Klassenlehrer der Klasse 5a der Integrierten Gesamtschule (IGS) Brake, Arne Poller.

Vertieft und gut verständlich erläutert von Moderator und Politikwissenschaftler Björn Wiele, wurde das Thema am Donnerstagmorgen im Forum der Berufsbildenden Schulen (BBS) für den Landkreis Wesermarsch mit der Unesco-zertifizierten Multivision „Fair Future II – Der ökologische Fußabdruck“ behandelt. Den Rahmen dafür lieferte die bundesweite Bildungskampagne „Global leben – nachhaltig handeln“.

410 Schülerinnen und Schüler der BBS und der IGS verfolgten nicht nur aufmerksam die Video-Dokumentation und die Ausführungen des Moderators, sie machten sich auch Gedanken, welche Möglichkeiten jeder einzelne hat, um seinen Alltag nachhaltig und fair zu gestalten.

Messlatte für eine zukunftsfähige Welt ist das Konzept des „ökologischen Fußabdrucks“: Es verdeutlicht die Auswirkungen der Globalisierung, des Ressourcenverbrauchs und des Klimawandels weltweit. „Ausgerechnet wurde, dass für einen einzelnen Menschen 1,4 Hektar an Nutzfläche ausreichen, um ein gutes Leben zu führen“, veranschaulichte Björn Wiele.

„Wenn man aber sieht, dass allein in Deutschland pro Person 4,6 Hektar beansprucht werden, dann nehmen wir diese Fläche den anderen Menschen auf unserem Planeten weg.“ Und sollten die 75 Prozent der „armen Bevölkerung“ einmal anfangen, sich gegen diese Ungerechtigkeit zu wehren, dann könne es auf unserer Erde „sehr ungemütlich werden“, so Wiele.

Zur Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks kamen aus den Reihen der jugendlichen Zuhörer die unterschiedlichsten Vorschläge – wie beispielsweise der Kauf von regionalen Produkten und fair gehandelter Ware, die Nutzung von Verkehrsmitteln, die nicht die Ressourcen angreifen, oder Maßnahmen zur Einsparung von Strom und Wasser.

„Aber auch die Politik gibt euch die Möglichkeit, den ersten Schritt in eine gerechte Zukunft zu tun“, betonte Björn Wiele, „soweit ihr schon wahlberechtigt seid, könnt ihr Einfluss nehmen und euch für die Politiker entscheiden, die nicht das grenzenlose Wachstum herunterbeten“. Denn das könne es in unserer begrenzten Welt nicht geben.

Finanziell unterstützt wurde die „Fair Future“-Veranstaltung von der Oldenburgischen Landesbank (OLB), dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband, der Bürgerstiftung Wesermarsch und der Hans R. Neumann-Stiftung.

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