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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Engagement: „Das geht nur als starke            Gemeinschaft“

31.07.2010

BRAKE Richtige Landratten sind hier fehl am Platze, denn wasserscheu dürfen sie bei ihrer Arbeit nun wirklich nicht sein. Seit rund 70 Jahren setzt sich die Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ehrenamtlich in Brake ein, rettet Segler, Schwimmer, Wassersportler und Schiffer aus der Not.

„Das geht nur als starke Gemeinschaft“, sagt Carsten Renken (35). Der Technische Leiter ist mit seinen Mitstreitern auch an diesem Wochenende im Dauereinsatz. Beim Binnenhafenfest stehen sie als Absicherung bereit und informieren zudem am eigenen Stand über ihre Arbeit.

Ein Standbein stellt die schnelle Einsatzgruppe (SEG) dar, die rund um die Uhr durch die Rettungsleitstelle des Landkreises alarmiert werden und unverzüglich mit den Rettungsbooten „Harriersand“ und „Wisara“ bei allen Notfällen auf dem Wasser ausrücken kann. Dazu kommt als zweites Standbein die Tauchabteilung mit vier Rettungs- und zwei Gerätetauchern.

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Durchschnittlich kommen im Jahr etwas mehr als zehn Rettungseinsätze zusammen, erläutert Sebastian Klopp (24), Renkens Stellvertreter. Vor einiger Zeit rettete die DLRG beispielsweise eine Urlauberfamilie, die nicht ortskundig war und mit ihrem gemieteten Boot im Schlick festsaß. „In den Ferien ist natürlich deutlich mehr los“, erklärt Renken.

An knapp 50 Tagen sind die DLRG-Retter jährlich zu Einsätzen, Patrouillenfahrten und Übungen auf dem Wasser. „Vor allem die Zahl der Sportboote nimmt zu – Wassersport ist gefragt“, meint Renken. Somit kämen auf die DLRG tendenziell auch mehr Einsätze zu. Angesichts des heißen Sommers von „etwas mehr Arbeit in diesem Jahr“ spricht Klopp. 4500 bis 5000 Arbeitsstunden leistet der harte Kern, zu dem Renken etwa 30 der rund 270 Mitglieder der Ortsgruppe zählt.

Um die Arbeit und vor allem die nötige Ausrüstung finanzieren zu können, ist die DLRG auf Spenden angewiesen. „Hier gibt’s nichts, was nicht durch Spenden finanziert wurde“, sagt Renken und verweist zum Beispiel auf den Jugendbus, der von Unternehmen gesponsert wurde: „Das ist auch ein Stück Anerkennung für unsere Arbeit.“

Die große und äußerst aktive Jugendabteilung ist das dritte Standbein der Ortsgruppe. Der Nachwuchs macht Zeltlager, trifft sich zum Schwimmtraining und wird so auch langsam an die Rettungsarbeit herangeführt. „Wir bilden viel aus“, so Renken, der 1989 zur DLRG kam, weil er tauchen lernen wollte.

Für 36 Euro Beitrag, für Jugendliche 25 Euro, können die Mitglieder alle Angebote nutzen. Interessierte sind montags zum Training im Schwimmbad und danach ab 20 Uhr zum gemütlichen Zusammensein in der Zentralunterkunft am Philosophenweg immer herzlich willkommen – selbstverständlich auch Landratten.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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