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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Deichschau: Deiche sind in gutem Zustand

03.05.2013

Brake /Wesermarsch Die Deiche in der Wesermarsch sind trotz des langen und frostreichen Winters in einem guten Zustand. Das ist das Ergebnis der Frühjahrsdeichschau, die der II. Oldenburgische Deichband am Donnerstag vorgenommen hat. Die Abschlussbesprechung fand wie immer in Brake statt. Es war die letzte Deichschau unter der Leitung von Deichbandsvorsteher Leenert Cornelius (77), der sein Amt, wie berichtet, zum 1. August an Burchard Wulff abgeben wird.

Der lange Winter hatte den Deichen zugesetzt. Ende März zeigten sie sich grau; das Gras war verfroren. Das habe sich zum Glück aber schnell erledigt, als endlich Regen fiel und die Temperaturen in den Plus-Bereich kletterten. Leenert Cornelius berichtete am Donnerstag, dass die Grasnarbe dicht sei, es nur sehr wenig kahle Stellen gebe. Allerdings ist das Gras derzeit sehr kurz und wächst auch nicht. „Da fehlt jetzt ein warmer Regen“, sagte Cornelius, der den Zustand der Deiche insgesamt aber als gut bezeichnete. Karl-Heinz Röben als zuständiger Fachbereichsleiter der Kreisverwaltung bestätigte das.

Als das am meisten gefährdete Deichstück bezeichnete Cornelius den Abschnitt zwischen Eckwarderhörne und Tossens. Der Deichband hat die Befürchtung, dass die Kleischicht hier viel dünn ist. Ohnehin ist dieser Abschnitt kritisch, weil es kein Deichvorland gibt, auf dem die sich Wellen totlaufen könnten – sie schlagen ungebremst auf den Deich. Der Deichband will prüfen lassen, ob die Kleischicht auf dem Sandkern tatsächlich zu dünn ist – und gegebenenfalls nachbessern.

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In Brake liegen die Deichbauarbeiten in Kirchhammelwarden laut Cornelius gut im Zeitplan. Die neue Spundwand ist bis in Höhe der Werft fertigstellt und soll dort nun weitergeführt werden. Zudem wird der Deichband die zur Werft führende Drift deutlich erhöhen, so dass hier künftig kein Schart mehr nötig ist.

Der Deichband investiert in Kirchhammelwarden insgesamt 1,6 Millionen Euro. Cornelius hofft, dass im Oktober die Arbeiten abgeschlossen werden können. Der Deichband wird dann die gesamte Deichlinie im Braker Stadtgebiet auf einen aktuellen Stand gebracht haben – mit einer Ausnahme: Die im Hafen von Wilmar Edible Oils bis zur Binnenhafenschleuse verlaufende Spundwand ist rund 40 Zentimeter zu niedrig. Hier hat der Deichband noch eine Baustelle vor sich.

N-Ports möchte die nördlich des Niedersachsen-Kais gelegenen Fläche bis in Höhe Fähranleger Golzwarden erschließen. Dabei hat auch der Deichband ein Wort mitzureden, weil ein Anschluss an den Deich zu bewerkstelligen und das Problem der Entwässerung zu klären ist. Der Deichband führe darüber Gespräche mit N-Ports, berichtete Leenert Cornelius, der nach dem Stabwechsel als Ehrenverbandsvorsteher fungieren wird.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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