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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

GESELLSCHAFT: Denkmäler für Freiheitskämpfer und Friedensfürsten

27.10.2009

ELSFLETH Sie haben den Zweck, die Erinnerung an etwas oder an jemanden festzuhalten, sie zeichnen sich durch Formenreichtum und mehr oder weniger künstlerische Akzente aus, sie sind politisch akzentuiert oder ganz unpolitisch, sie sind Kulturgüter und auf der ganzen Welt verbreitet, sie sind Zeichen von Macht und Überlegenheit: die Rede ist von Denkmälern.

Zu einem Exkurs in die Geschichte der Monumente lud jetzt beim Festkommers zum 47. Stiftungsfest der Nautischen Verbindung „Roter Sand“ der Historiker der Oldenburgischen Landschaft, Dr. Jörgen Welp, ein. Insbesondere legte der Referent sein Augenmerk auf die noch erhaltenen Denkmäler in der Wesermarsch.

Bereits 500 vor Chr. schufen die Athener auf der Agora das erste öffentliche Denkmal und erreichten damit, dass zwei Tyrannenmördern das Ansehen als Nationalhelden für die Nachwelt gesichert wurde, hatte Welp recherchiert. Nach dem Sieg über Napoleon (1815) überzogen Massen von Denkmälern die deutsche Landschaft, Kriegerdenkmäler nach den beiden Weltkriegen mahnen und erinnern an die gefallenen Soldaten.

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Interessant zu erfahren war, dass die Berner St. Aegidius-Kirche nicht nur als sakraler Bau geplant war, sondern in der Erinnerung zum Sieg über die Stedinger (1234) vom Bremer Erzbischof Gerhard II. nach dem Schleifen der alten Kirche neu gebaut wurde. Auch das Denkmal in Altenesch (gebaut 1834) erinnert an die verlorene Schlacht der Stedinger Ketzer gegen die Bremer. Denkmäler setzte man in der Wesermarsch einem Freiheitskämpfer, dem „Hartwarder Friesen“, in Rodenkirchen, dem Bischof St. Willehad ist in Blexen ein Brunnen gewidmet und an den legendären „Schwarzen Herzog von Braunschweig-Oels“ erinnert bis heute das, nach Welps Erkenntnis „bedeutendste neugotische Denkmal im ganzen Oldenburger Land“ an der Elsflether Kaje. Und was ist mit dem legendären Oldenburger Grafen Anton Günther?

Der thront erst seit kurzem auf dem jüngsten Denkmal in der Wesermarsch vor seinem ehemaligen Jagdschloss in Elsfleth. Auf seinem Apfelschimmel „Kranich" wurde der Graf als „Friedensfürst“ in bewusst unmilitärischer Pose vom Bildhauer Michael Ramsauer verewigt – im ganzen Oldenburger Land ist es das einzige Denkmal, das an den legendären Graf Anton Günther erinnert.

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