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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Ausbildung: Der lange Weg zum Traumberuf

08.10.2015

Brake Hoch ragen die Schilder aus der Menge der mehreren hundert Schüler auf den Gängen der Berufsbildenden Schule Brake. „Workshop Maler und Lackierer“, „Maurer“, „Metallverarbeitung“ und weitere Schilder werden von den jeweiligen Betreuern hoch gehalten, damit sich dort Interessierte sammeln und anschließend in die Handwerksberufe reinschnuppern können.

Die Workshops sind eine Art Kurzzeitpraktikum und werden in diesem Jahr zum ersten mal auf der Berufsfindungsmesse in Brake angeboten. „Es ist großartig, wie die Auszubildenden anderen jungen Leuten ihren Beruf zeigen“, freut sich Thomas Sturm, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft. Er sei fast überrascht, wie gut alles funktioniere und wie groß der Andrang sei.

Vorsichtig setzt Finn Bielefeld einen Stein auf den feuchten Mörtel eines Grills. „Mein Opa war Maurer und ich wollte mal sehen wie das ist“, erklärt der 15-Jährige sein Interesse. Auch beim Workshop der Dachdecker-Innung sei er schon gewesen. „Ich bin am Handwerk interessiert. Es wäre schön, wenn es auch Praktika geben würde.“ Ihm steht Maurerlehrling Jens Franke zur Seite. „Wir suchen noch Praktikanten“, macht er ihm Mut. Nur den massiven Grill mit nach Hause zu nehmen, das ginge nicht – einige hätten bereits danach gefragt.

Im selben Gebäude malt die Schülerin Saygin Dilruba gerade ein buntes Muster mit einem Schwamm. „Das macht sehr viel Spaß, vorher haben wir hier tapeziert“, freut sie sich. Eigentlich interessiere sie sich für Gesundheit und Soziales, der Rundgang zu den entsprechenden Ständen stünde noch aus. „Na wenn das so ist“, sagt Vehbi Sentürkler, Fachpraxislehrer für Maler und Lackierer, und greift scherzhaft nach dem Schwamm, als wolle er ihn wegnehmen.

Viele seien interessiert, probierten sich im Handwerk und entdeckten verborgene Talente. „Einige haben schon geäußert, dass sie Maler oder Lackierer werden wollen“, sagt Sentürkler.

Überall wurde gemalt, gehämmert und geschraubt. Waren am Dienstag freiwillig Jugendliche alleine oder in Begleitung der Eltern zu Besuch, waren es Mittwoch ganze Schulklassen. Auch zwei Mädchen hätten schon angekündigt sich für eine Ausbildung zur Maurerin bewerben zu wollen, sagt Inge Warns, Leiterin des Bildungsnetzwerkes, welches die Messe zusammen mit den Berufsbildenden Schulen organisiert. „Ich finde das großartig. Bei der Dachdecker-Innung betreuen 17 Personen den Workshop, die wegen des großen Andrangs gefordert sind.“


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