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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Deutschland-Tour auf zwei Rädern

20.08.2009

NORDENHAM Die Mitglieder der Airbus-Radportgruppe haben bereits einiges erlebt. Die großen Touren, die sie alle vier Jahre unternehmen, führten schon von Hamburg nach Toulouse und von München nach Madrid. Diesmal blieben die Radler in heimischen Gefilden und legten bei einer Deutschland-Rundfahrt die stolze Zahl von 1780 Kilometern zurück. Mit dabei waren Thomas van Deest, Gisela und Günter Funke, Hans-Jörg Kleen sowie Sigrid und Egon Schnittger aus Nordenham.

Insgesamt gingen 13 Airbus-Sportler mit ihren Zweirädern in Hamburg an den Start. Die erste der 14 Etappen führte durch vergleichsweise ebenes Gelände zum Steinhuder Meer. Auf eine Navigation per GPS verzichteten die Radler, da einige Hamburger Kollegen sich in der Gegend gut auskannten. Das führte letztlich dazu, dass die Gruppe einen Umweg durch die Lüneburger Heide nahm und anstelle der geplanten 140 am Ende 180 Tageskilometer auf dem Tacho hatte.

Am nächsten Tag stieg die konditionelle Herausforderung, zumal die 160 Kilometer nach Hannoversch Münden durch das Weserbergland führten. „Für einige waren die Streckenläge und das Höhenprofil schon grenzwertig“, erzählt Günter Funke.

Bei der folgenden Etappe ging es durch Thüringen über Weimar und Jena nach Plauen bis an die Grenze zu Bayern und Tschechien ins Vogtland. Die sich anschließende Strecke nach Pirna war für Günter Funke der „anstrengendste, aber auch schönste“ Abschnitt der gesamten Tour. Von der Landschaft des Erzgebirges und des Elbsandsteingebirges zeigten sich die Radsportler sehr beeindruckt.

Die nächsten Stationen der Deutschland-Fahrt waren die Oberlausitz, die Niederlausitz und der Spreewald. Die Gruppe umradelte Berlin im Osten und durchquerte die Uckermark, um nach Ueckermünde am Stettiner Haff zu gelangen. Von dort fuhren die Airbus-Sportler auf dem Ostseeradweg über Greifswald, Stralsund, Zingst, Draß und Heiligendamm nach Warnemünde, wo zu der Zeit die Sail-Windjammerparade stattfand. In Warnemünde schlug die Gruppe in einer Sportschule im Yachthafen ihr Quartier auf und konnte somit das Einlaufen der Schiffe aus nächster Nähe beobachten. Zuletzt ging es über Wismar und Mölln zurück nach Hamburg.

„Wir waren alle sehr beeindruckt von der wunderschönen Landschaft mit den weiten Feldern und auch den Hügeln und Bergen“, lautet Günter Funkes Reisefazit. Allerdings hatten einige Teilnehmer die Bergetappen etwas unterschätzt. Das ändert aber nichts daran, dass bereits die ersten Pläne für die nächste große Tour in vier Jahren geschmiedet werden.

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