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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

WIRTSCHAFT: Die Bonität der Unternehmen verbessern

08.05.2009

RODENKIRCHEN „Wir können unternehmerische Entscheidungen nicht ersetzen. Aber wir können dazu beitragen, das System der Hilfen, Förderungen und Beratung zu verbessern, was auch erforderlich ist“, machte Jörg Wilke deutlich. Dies Ziel hatte die Veranstaltung „Finanzmarktkrise – Hilfen für den Mittelstand“, zu der die von Wilke geführte Wirtschaftsförderung GmbH in die Rodenkircher Markthalle eingeladen hatte.

Vor rund 70 Gästen gab Dr. Sabine Johannsen, Vorstandsmitglied der NBank in Hannover, eine Übersicht über die vielfältigen Förderprogramme für die Unternehmen. Damit möchte das Land Niedersachsen vermeiden, dass die Finanzkrise auf die mittelständischen Unternehmen überschwappt.

Bei den Unternehmen sei die NBank mit ihren Möglichkeiten kaum bekannt, beklagte Brakes Bürgermeister Roland Schiefke, der die Veranstaltung mit initiiert hatte. Die Hausbanken der Unternehmen dürften daran auch wenig interessiert sein, weil sie doch wohl lieber ihre eigenen Kredite vermitteln möchten.

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Entscheidend sei, dass bei einer Finanzierung auch mit NBank-Mitteln die Hausbank das Risiko trage, machten die Vertreter der Banken – Torsten Brandt für die Bremer Landesbank, Tim Junghans für die LzO, Michael Glade für die OLB und Gerd Borchardt für die Raiffeisenbank Wesermarsch-Süd – in ihren Statements deutlich.

Sie waren sich zudem mit Sabine Johannsen darin einig, dass es wichtiger sei, die Bonität der Unternehmen zu verbessern, statt allen Firmen, auch den, die schon vor der Finanzkrise große Probleme hatten, zinsgünstige Darlehen anzubieten.

Im Handwerk seien es vornehmlich kleine Betriebe, die mit ihren vom Betrag her eher kleinen Problemen bei den NBank bislang nicht durchdringen, beklagte Thomas Sturm, Geschäftsführer der Kreishandwerkschaft Wesermarsch. Zudem verfügten die Handwerksbetriebe nicht, wie die großen Unternehmen, über Stabsabteilungen. Sie täten sich daher bei der Beantragung von Fördermitteln erheblicher schwerer. Daher müsse darüber nachgedacht werden, wie diese kleinen Betriebe bei der Lösung ihrer Probleme besser begleitet werden können, regte Thomas Sturm.

Beratungs-Hotline für von Finanzkrise betroffene Firmen

NBank ist die Kurzform für Investitions- und Förderbank Niedersachsen. Sie hat am 1. Januar 2004 in Hannover ihr operatives Geschäft aufgenommen. Als Anstalt öffentliches Recht gehört die NBank zu 100 Prozent dem Land Niedersachsen. Mit rund 100 Mitarbeitern gestartet, beschäftigt sie derzeit rund 400 Mitarbeiter. Die Jahresbilanz ist auf ein Volumen von 5 Milliarden Euro angewachsen. Als universale Förderbank für ganz Niedersachsen versucht die NBank mit zinsgünstigen Darlehen, Zuschüssen und Landesbürgschaften aus rund 70 Programmen der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Wohnraum- und Infrastrukturförderung den Kapitalbedarf von Unternehmen abzudecken. Für Betriebe, die als Folge der derzeitigen Finanzmarktkrise Engpässe bei der Beschaffung frischen Kapitals haben, hat die NBank eine Beratungs-Hotline ( 0511/30031309 eingerichtet.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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