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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Jubiläum: Die Frauen stoßen erst 1978 dazu

19.03.2012

BURHAVE Mit über 180 Gästen feierte der Schützenverein Nordseebad Burhave am Sonnabend im festlich geschmückten Burhaver Rathaussaal sein 50-jähriges Bestehen. Neben zahlreichen Ehrengästen und Abordnungen aller Schützenvereine der Wesermarsch waren der Einladung zu dem Festkommers auch Vereine und Organisationen aus Burhave und ganz Butjadingen gefolgt.

Schützen-Vorsitzende Gisela Eilers war von der Kulisse der Jubiläumsfeier hingerissen: „Allein schon für einen solchen Ausblick lohnt es sich, Vorsitzende eines Schützenvereins zu sein“, sagte sie. In ihrem kurzen Rückblick erinnerte die Vorsitzende an besondere Momente in der Geschichte des Schützenvereins.

Am 5. Januar 1962 war der Schützenverein Nordseebad Burhave im Strandhof in Burhave gegründet worden. Zuvor hatte es auch in Burhave schon einen Schützenverein gegeben, der aber nie besonders aktiv war. Diese Vereinsgründung aus dem Jahr 1955 war auf das Engagement des damaligen Kreisschützenbund-Präsidenten Heinrich Suhling zurückzuführen, der als Handelsreisender für Spirituosen und Tabakwaren die Gaststätten der Region besuchte und bei allen Wirten die Gründung von Schützenvereinen vorantrieb.

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Doch wie auch in Eckwarden, Sillens, Tossens, Stollhamm, Ruhwarden, Fedderwardersiel und Süllwarden überlebte der ursprüngliche Burhaver Schützenverein nicht lange. Erst 1962 wurde dann ein neuer Verein aus der Taufe gehoben, dem als erster 1. Vorsitzender Herbert Bartels vorstand.

Der neugegründete Burhaver Schützenverein wuchs und im Juli 1967 wurde am Altdeutschen Hof ein Anbau mit Schießständen errichtet. Bis 1992 blieb dieser Schießstand die Heimat der Burhaver Schützen. Anfang der 1990er-Jahre beschloss der Verein, ein eigenes Schützenhaus zu bauen. Die Gemeinde Butjadingen stellte das Grundstück an der ehemaligen Kläranlage zur Verfügung und die Schützen bauten ihr neues Vereinsheim, das im September 1992 schließlich bezogen wurde.

Im Jahr 2000 kam dann hinter dem Schützenhaus auch ein Platz für die neu gegründete Bogensparte hinzu, der dann 2005 noch einmal erweitert wurde. „Somit haben wir den wohl größten und schönsten Bogenplatz weit und breit“, schwärmte die Vorsitzende. Auch das Grundstück des Schützenhauses hat der Verein mittlerweile von der Gemeinde gekauft, so dass der Verein stolzer Besitzer der gesamten Anlage ist, so Gisela Eilers.

Bei der Gründung in 1962 waren nur Männer Mitglied geworden. Bis zum Jahr 1978 sollte sich dies auch nicht ändern, denn erst dann wurde eine Damensparte eingeführt. Und die machte seitdem mit sportlichen Erfolgen, aber auch mit viel Engagement im Vereinsleben von sich reden. Bereits seit sechs Jahren wird mit Gisela Eilers der Verein von einer Frau geführt.

Seit der Gründung des Burhaver Schützenvereins sind Willfried Meinen, Arnold Burhop und Rudolf Wulff mit dabei, Beim Festkommers wurden diese Gründungsmitglieder mit der goldenen Ehrennadel des Vereins und des Deutschen Schützenbundes ausgezeichnet. Seit 40 Jahren ist Hartmut Garbade Mitglied im Deutschen Schützenbund. Auch Anni Schneider wurde für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Schützenverein Burhave geehrt.

Grußworte richteten die zahlreiche Ehrengäste des Festkommers an den Jubiläumsverein. Der stellvertretende Bürgermeister Frank Riese sagte, dass die Burhaver Schützen Maßstäbe gesetzt hätten und ein Vorbild seien. Der Schützenverein sei in der Gemeinde und in der Vereinslandschaft unverzichtbar und mit seiner starken Jugendarbeit führe der Verein Jugendliche an den verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit dem Schießsport heran.

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