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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wirtschaft: Die Gesundheit der Mitarbeiter fördern

11.11.2015

Blexen In Zeiten des demografisches Wandels und des Fachkräftemangels ist die Gesundheit der Mitarbeiter die größte Ressource eines Unternehmens. Betriebe und das Personal für ein Gesundheitsmanagement zu sensibilisieren und bei dessen Einführung zu unterstützen, ist das Ziel des einjährigen Projekts „Gesundheit & Arbeit im Dialog“. Im April/Mai vergangenen Jahres gestartet, sollen in den nächsten Monaten gesundheitsfördernde Maßnahmen realisiert werden.

Zehn Betriebe in der Wesermarsch beteiligen sich an dem von der Beschäftigungsförderungsgesellschaft Zeit & Service mit der Unterstützung der HKK-Krankenkasse organisierten Projekt, das mit 120 000 Euro aus EU-Mitteln vom niedersächsischen Arbeitsministerium gefördert wird.

„Sich um ein Gesundheitsmanagement zu kümmern, ist Aufgabe eines modernen Betriebes. Uns hat das Projekt den ohnehin geplanten Einstieg in dieses Vorhaben erleichtert“, berichtete Hilke Fechner. Die Ehefrau des Inhabers und Geschäftsführers Jan Fechner ist im Blexer Unternehmen Fechner Stahl- u. Metallbau GmbH für Arbeitssicherheit und Qualitätsmanagement zuständig. Der Betrieb mit 62 Mitarbeitern ist einer der Teilnehmer des Projekts.

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„Wir wollen die regionalen Betriebe bei der Gesundheitsförderung ihrer Führungskräfte und Beschäftigten unterstützen“, machte Sandra Vollbrecht, Mediatorin bei Zeit & Service, deutlich. Wichtig sei dabei, dass die Betriebsleitung hinter dem Projekt steht sowie das Personal überzeugt und mitnimmt. Das sei bei der Firma Fechner vorbildlich geschehen.

Mitarbeiter befragt

Begonnen hat das Projekt im April/Mai mit der Planung und der Schaffung einer dem Betrieb angepassten Struktur für ein Gesundheitsmanagement. Es folgten die Einbeziehung und Information der Mitarbeiter über das Projekt und die Zielsetzung. Im Juli/August habe es dann eine Analyse der aktuellen Situation aufgrund einer vorgenommenen anonymen Mitarbeiterbefragung gegeben, erläuterte Sandra Vollbrecht den Ablauf. Daraus sei dann per Auswertung ein „Gesundheitsfahrplan“ entstanden, der nun bis März 2016 umgesetzt werden soll.

Bei der Mitarbeiterbefragung ging es unter anderem um eine subjektive Bewertung der Ausstattung der Arbeitsplätze und der Wünsche der Mitarbeiter hinsichtlich des Wohlbefindens und der Vermeidung von gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

„Wir haben mit Freude feststellen können, dass es hinsichtlich der Ausstattung unserer Arbeitsplätze keinen großen Bedarf seitens der Mitarbeiter gibt. Dafür haben wir auch in der Vergangenheit bereits viel getan“, sagte Hilke Fechner. Ein großes Interesse besteht bei den Beschäftigten jedoch an der Teilnahme an einem Rücken- und Fitnesscheck, der im Betrieb von einem Physiotherapeuten vorgenommen werden soll. Dafür haben sich bereits 50 Prozent der Mitarbeiter angemeldet.

Auch Stress bewältigen

Begonnen wird bei Fechner bereits am Freitag, 13. November, mit einem Featback-Training, woran neun der zehn Führungs- und Bürokräfte teilnehmen werden. Aber auch ein Training für Stressbewältigung und Kommunikation wird zu den Angeboten der Gesundheitsmanagements in dem Blexer Betrieb gehören. Für die Auszubildenden sollen gemeinsam mit ihnen eigene Projekte für die Gesundheitsförderung erarbeitet werden.

„Wir werden in einem Jahr keine Wunder bewirken können. Aber wir sind sportlich schon gut unterwegs“, lobte Andrea Gumtau von der HKK-Krankenkasse den bisherige Ablauf des Projekts. Nicht nur bei den Betrieben, sondern auch bei deren Mitarbeiterin müssten oft erst Hemmschwellen überwunden werden. Dazu sei auch ein Umdenken erforderlich.

Für Hilke Fechner steht fest, das mit dem Auflauf des Projekts Ende März kommenden Jahres das Thema „Gesundheitsmanagement“ nicht abgeschlossen sein wird. „Wir werden uns auch künftig immer wieder fragen müssen, was wollen wir, was können wir tun und wie setzen wir es um, dass unsere Mitarbeiter sich wohl und fit fühlen“, so die jetzt auch als Gesundheitsmanagerin tätige Führungskraft des Blexer Unternehmens.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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