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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Innenstadt: Die meisten Ideen bleiben Wunschdenken

27.11.2013

Brake Intensiv hatte sich der BrakeVerein Gedanken über Möglichkeiten zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt gemacht – und daraus auch konkrete Vorschläge für zu treffende Maßnahmen erarbeitet. Allzu viel ist davon nach Prüfung durch die Stadtverwaltung jedoch nicht übriggeblieben. Die meisten Ideen werden Wunschdenken bleiben, wie jetzt der städtische Bauamtsleiter Matthias Wenholt deutlich machte. Die Umsetzung scheitert – wie zurzeit so vieles in Brake – am fehlenden Geld.

Eine der Ideen war ein in beide Richtungen befahrbarer Innenstadtring, von dem sich der BrakeVerein eine bessere Erreichbarkeit der Fußgängerzone erhofft. Der Bauamtsleiter rechnete vor, dass entsprechende Sanierungen und Umbauten allein der Georgstraße mit 330  000 und der Kirchenstraße mit 160 000 Euro zu Buche schlagen würden.

Auch eine 180 Meter lange Ponton-Anlage, die entlang des Weserufers vom Hotel am Strom bis hinauf zur Schleuse führt, hatte der BrakeVerein angeregt. Baukosten laut Matthias Wenholt: 1,1 Millionen Euro. Hinzu kämen jährliche Unterhaltungskosten in Höhe von 3000 bis 5000 Euro.

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Ein Wirtschaftsförderer, der sich nicht zuletzt um die Vermarktung der leer stehenden Geschäfte in der Innenstadt kümmert, sollte eingestellt werden, meint der BrakeVerein. Wenholt nannte dafür Kosten in Höhe von 40 000 bis 50 000 Euro pro Jahr. Allerdings unterstütze die Stadt den BrakeVerein ohnehin bereits mit 76 000 Euro jährlich und sei außerdem mit 10 000 Euro an der Finanzierung der Wirtschaftsförderung Wesermarsch beteiligt.

Den Binnenhafen über die Lindenstraße und die Hafenstraße enger an die Innenstadt anzubinden und mit entsprechendem Leben zu erfüllen, sei „sehr schön vorstellbar“, sagt Wenholt. Mit Bordmitteln lasse sich ein solches Projekt aber nicht umsetzen, so der Bauamtsleiter. Der Binnenhafen müsste als solcher nutzbar bleiben. Und die Maßnahme müsse in ein Gesamtkonzept gegossen werden – das zum Beispiel dann realisierbar wäre, wenn es Brake gelänge, für die Innenstadt Fördermittel einzuwerben.

Als „machbar“ bezeichnete Wenholt die Schaffung eines touristischen Leitsystems mit Tafeln, die auf besondere Sehenswürdigkeiten hinweisen und diese erläutern. Weitergeführt werden könne auch die Ausstattung der Innenstadt mit Spielgeräten oder Fahrradständern. Der BrakeVerein sammelt dafür, wie berichtet, bereits selbst Geld unter den Innenstadt-Kunden. Und: Für die Ansiedelung eines Imbisses auf der kleinen Freifläche nördlich des Fußgängertunnels in Verlängerung der Fußgängerzone seien alle Vorbereitungen getroffen, berichtet Wenholt.

Weniger positiv verlaufen unterdessen die Versuche der Stadt, einen Nachnutzer für die verwaiste Aldi-Immobilie zu finden. Die bislang geführten Gespräche seien „sehr ernüchternd“ gewesen, berichtet Wenholt. Interessenten gebe es nicht. Aldi selbst versucht, wie berichtet, die Immobilie zu veräußern.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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