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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

„Die Natur wird auf uns keine Rücksicht nehmen“

25.04.2020
Betrifft: Leserbrief: „Mehr für Tierschutz investieren“, NWZ vom 20. April 2020

Zum Glück gab es in den letzten 2000 Jahren eine Weiterentwicklung, so dass in weiten Teilen von Europa die ,,Hirten“ nicht mehr bei den Schaf-und Ziegenherden nächtigen müssen. So kommt es auch, dass die meisten Europäer nicht mehr mit dem Esel zum Supermarkt reiten, um dort billige Lebensmittel zu kaufen, die wie von Herrn Ritter – Zitat – ,,mit Agrarsubventionen gefütterten“ Landwirten erzeugt und mit Hilfe von rumänischen Erntehelfern, die in ihrer Heimat mit Schafe hüten zu wenig Geld verdienen, geerntet werden.

In unserer exponierten Lage, mit dem Auftrag des Küstenschutzes durch Schafe, fehlte unser Meinung nach in den letzten 100 Jahren der Wolf nicht, um Wildbestände wie in anderen Gegenden Europas zu regulieren.

Darüber hinaus ist die Weidehaltung von Rindern, Schafen und Pferden in der Wesermarsch charakteristisch und historisch gewachsen.

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Die Forderung ,,wolfsfreie Zone an der Küste“ schützt die Bevölkerung und Weidetiere nicht nur vor dem Wolf, sondern vor allem vor dem Wasser!

Wir würden uns freuen, wenn es nach der Coronakrise wieder erlaubt ist, Menschen bei uns begrüßen zu können, um die Arbeit vor Ort kennenzulernen.

Maria Gottschalk und Harald Nordmann Deichschäferei Tettenserhörne

Betrifft: „ Wenn ein Wurm den Ertrag frisst“, NWZ vom 24. April 2020

Mal ist der Sommer zu trocken, mal zu nass, die Mäuse, Gänse und jetzt die Tipula-Larven machen dem modernen Landwirt arg zu schaffen. Die Natur ist als der Schuldige schnell ausgemacht. Jedoch bilden die oben genannten „Schädlinge“ eine wichtige Nahrungsgrundlage für Greifvögel, Eulen, Stare und viele andere Tierarten. In der Natur ist es ein normales „Auf und Ab“ in der Artenzusammensetzung und der Anzahl der Individuen – die „Populationsdynamik“ greift. Auch jetzt möchte der Landwirt (...) künstlich eingreifen, am Besten mit Gift. Aber es wird nicht helfen, der Klimawandel ist voll präsent. Wer hat Schuld?

Wer hat die übergroßen, (...) bodenverdichtenden landwirtschaftlichen Fahrzeuge eingeführt? Wer entwässert die Marsch- und Moorgebiete, ohne Rückhalt von Wasser in den Flächen und Vorflutern? Wer hat die Anzahl der Rinder und Kühe in den letzten Jahrzehnten erhöht? Wer hat die Boden-Drainage eingeführt? Wer genehmigt noch heute den Torfabbau (wichtiger CO-2 und Wasserspeicher)? Wer entfernt, noch heute, die letzten Knicks (Hecken), Krautstreifen und Schilfgürtel (...)? Der einzige Weg wird sein, in Zukunft wieder mit der Natur zusammenzuarbeiten. Die Natur wird auf uns Menschen keine Rücksicht nehmen.

Weniger Ertrag kann auch für das Einkommen der Landwirte reichen, wenn die Preise der Milchprodukte entsprechend angepasst werden. Landwirtschaftliche Produkte müssen wieder eine höhere Wertschätzung erhalten und naturkonform angebaut und erzeugt werden.

Bernd Wefer Staatlich geprüfter Natur- und Landschaftspfleger, Jade

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