• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

ROLLENDE REDAKTION: Die Straßenbeleuchtung reicht nicht aus

09.03.2007

RODENKIRCHEN In Rodenkirchen mangele es an Abfallbehältern. Auch die Beschilderung für den Fernverkehr sei im Ort unzulänglich.

von rolf bultmann

und Ulrich schlüter RODENKIRCHEN - Die ihrer Meinung nach nicht ausreichende Straßenbeleuchtung in Rodenkirchen sowie der schlechte Zustand mancher Rad- und Gehwege im Ort sind etlichen Bürgern ein Dorn im Auge. Das machten sie gestern bei der Rollenden NWZ-Redaktion auf dem Rodenkircher Wochenmarkt deutlich. Neben Kritik nahmen die NWZ-Redakteure Rolf Bultmann und Ulrich Schlüter auch etliche Anregungen auf. Nicht wenige Gesprächspartner ließen keinen Zweifel daran, dass sie sich in Rodenkirchen wohl fühlen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Viele meckern ständig, fahren aber dreimal im Jahr in den Urlaub. Wir sollten wieder etwas bescheidener werden und uns freuen, wenn wir gesund sind“, beantworteten Rita und Carl Heinz Ficke die Frage nach ihren Wünschen. Auch Erika Wessels zeigte sich zufrieden, weil ihr in Rodenkirchen nichts fehle.

Den gut bestückten Rodenkircher Wochenmarkt lobte Herbert Volkmann, was einige Marktbeschicker aber zu der spontanen Feststellung veranlasste, dass der Wochenmarkt von den Bürgern noch besser angenommen werden müsse, damit das breit gefächerte Angebot langfristig erhalten werden könne.

Dass so viele Bäume und Sträucher in Rodenkirchen und den Außenbezirken auch dort, wo sie gar nicht stören, gefällt werden, ärgert Edelgard Jabben. Sie beklagte zudem den schlechten Zustand des Geh- und Radweges an der Langen Straße sowie über den Bahnübergang in der Ortsmitte.

Der stellte auch nach Ansicht von Irmtraut Rösner wegen der tiefen und breiten Rillen zwischen den Gleisen und der Asphaltdecke eine enorme Gefahrenquelle für Fußgänger und Radfahrer dar. Obwohl sie bereits mehrfach darauf hingewiesen habe, kümmere sich niemand darum.

Dass die Gemeinde Stadland mit der Reduzierung der Straßenbeleuchtung jährlich 30 000 Euro auf den Rücken der Bürger einspart, kritisierte Gerhard Gross. Auch er würde ja gerne sparen und deshalb seine Abgaben an die Gemeinde kürzen, die das aber wohl nicht hinnehmen werde.

Über die mangelnde Beleuchtung an der John-F.-Kennedy-Straße und der Friedrich-Ebert-Straße beklagten sich Christa und Heino Hülsmann. Es könne nicht sein, dass die Menschen nachts mit der Taschenlampe unterwegs sind, um den Weg auszuleuchten, meint der 70-Jährige, der seit 30 Jahren in Rodenkirchen lebt. Auch einige Bürgersteige müssten ausgebessert werden.

Eine ausreichende Straßenbeleuchtung auch in den Rodenkircher Randbereichen bis mindestens 23.30 Uhr wünscht sich ebenso Angelika Umbsen, damit man beim späten Ausführen des Hundes nicht in den Graben fällt.

Ein Schuhgeschäft sowie einen Obst- und Gemüseladen vermisst Marion Stegmann in Rodenkirchen.

Ein Müllproblem beklagt Günter Hobbie. Er beobachtete immer wieder Schüler des Rodenkircher Schulzentrums, die in den Pausen zum Bäcker laufen, um sich Brötchen zu holen, auf dem Rückweg zur Schule die Tüten aber achtlos wegwerfen. Dieses Themas sollten sich die Schulen annehmen oder aber der Bäcker den Schülern die Brötchen so in die Hand geben, schlägt Hobbie vor.

Auch Christiane Herrmann ärgert sich über fehlende Mülltonnen in Rodenkirchen. Vor allem für Hundebesitzer sei es schwierig, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu entsorgen. Sie regt an, spezielle Behälter wie beispielsweise in Nordenham anzubringen.

Für Karla Schüler befinden sich in Rodenkirchen viel zu wenig Papierkörbe. Sie ärgert sich über die vielen Glasschwerben am Plattenweg in Hartwarden beim „Friesenheim“. Aufgrund des fehlenden Papierkorbes habe sie keine Möglichkeit, die Scherben zu entsorgen.

Heinz-Gerd Abbenseth und Tochter Sylvia wiesen auf die in Rodenkirchen fehlenden Fahrtrichtungsschilder für den Fernverkehr hin. Ortsfremde würden in ihrem Blumengeschäft fast täglich nachfragen, wie sie nach Nordenham, Brake, Oldenburg oder Varel sowie zum Wesertunnel kommen. Für die Touristen in der nördlichen Wesermarsch wäre es zudem sehr hilfreich, wenn sie durch die Beschilderung an der Bundesstraße erfahren, dass der Weg durch den Wesertunnel auch nach Bremerhaven führt.

Ein Lob zollten Charlotte Schülbe und ihre Mutter Else Taube der Gemeinde Stadland für die Neugestaltung des Vorplatzes am alten Deichschaart in Absersiel. Damit sei das Umfeld des Abser Sportboothafens, der einer der schönsten Flecken in der Gemeinde sei, weiter aufgewertet worden.

wesertunnel hält den verkehr aus kleinensiel fern

Graugänse machen vermehrt Rast in der Nähe von Kleinensiel. Diese Erfahrung haben Jutta (59) und Alwin Meyries (65) gemacht. Als Grund nennen die beiden den Wesertunnel, durch den der Verkehr aus dem idyllischen Dorf weitestgehend fern gehalten wird. Das ist für die Eheleute ein hervorragender Aspekt.

Weniger glücklichsind Jutta und Alwin Meyries über die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten in Kleinensiel, Schlachter und Bäcker seien nicht vorhanden. Sie beide seien auf das Auto angewiesen, um beispielsweise Mineralwasserkisten in Rodenkirchen zu kaufen. Es sei indes gut, dass die Züge noch in Kleinensiel halten.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.