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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Dillinger Gruppe erreicht selbstgesteckte Ziele nicht

17.04.2019

Dillingen /Blexen Für die Dillinger Gruppe, zu der auch das Steelwind-Werk in Blexen gehört, haben sich die verhaltenen Aussichten für 2018 bestätigt. Die Nachfrage in wichtigen Bereichen war rückläufig. Das trifft vor allem auf den Großrohrmarkt und die Offshore-Windkraftbranche zu. Die Einbußen konnte das saarländische Unternehmen teilweise durch einen höheren Absatz an Normalblechen ausgleichen. Insgesamt gelang es der Dillinger-Gruppe jedoch nicht, bei den Produktions- und Versandmengen das hohe Vorjahresniveau zu halten.

„Die Dillinger Gruppe hat hart mit den strukturellen Problemen auf dem Grobblechmarkt gepaart mit großem Mengen- und Preisdruck zu kämpfen“, sagt Vorstandschef Tim Hartmann. Das Unternehmen erwirtschaftete zwar ein konsolidiertes Umsatzplus von 3,7 Prozent, blieb damit aber hinter den Erwartungen zurück.

Eine deutliche Abschwächung der Beschäftigung mussten die EU-Stahlrohr-Sparte wegen mangelnder Pipelineprojekte und die Offshore-Windbranche aufgrund von Projektverschiebungen verzeichnen. Das hat bei Steelwind in Blexen dazu geführt, dass im November Kurzarbeit angeordnet wurde. Davon waren alle 260 Beschäftigten an dem Standort betroffen. Steelwind fertigt in Blexen riesige Stahlfundamente für Offshore-Windkraftanlagen.

Die Umsatzerlöse der Dillinger Gruppe mit insgesamt 7310 Mitarbeitern beliefen sich in 2018 auf 2,202 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,122 Milliarden €Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen beziffert das Unternehmen mit 178 Millionen €Euro (Vorjahr: 210 Millionen Euro). Vor Zinsen und Steuern sind es 55 Millionen Euro € (Vorjahr: 87 Millionen Euro).

·Laut Konzernleitung sind die Prognosen für das Geschäftsjahr 2019 „mit zahlreichen Unwägbarkeiten behaftet“. Das Management geht davon aus, dass die weltweite Stahlnachfrage nur geringfügig zulegen wird. Auf dem Grobblechmarkt sei kein spürbarer Abbau der Überkapazitäten zu erkennen. Die Rohstoffpreise zeigten weiterhin steigende Tendenz.

„Wir gehen von einem leicht rückläufigen Absatz und Konzernumsatz aus“, sagt Vorstandsvorsitzender Tim Hartmann.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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