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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Dorf bekommt Geh- und Radweg

01.10.2016

Stollhamm Der jetzige Gehweg an der Stollhammer Ortsdurchfahrt der Landesstraße 860 soll vom Land Niedersachsen mit der finanziellen Hilfe der Gemeinde Butjadingen zu einem Geh- und Radweg mit neuer Straßenbeleuchtung ausgebaut werden. Den Wunsch und Plan, dabei durch eine Verlängerung dieser Nebenanlage das Pflegeheim „Haus Christa“ anzubinden, wird die Gemeinde nicht weiter verfolgen.

Diese Entscheidung fällte der Butjadinger Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag in der Gaststätte Eckwarder Hof mit einer knappen Mehrheit von neun gegen acht Stimmen auf Antrag des Grünen-Fraktionschefs Jürgen Sprickerhof. Neben den drei Grünen stimmte auch die vier Mitglieder des Gruppenpartners SPD sowie Uwe Hänßler (Linke) und Bürgermeisterin Ina Korter für die Sanierung der Ortsdurchfahrt, die dabei auch eine neue Fahrbahndecke erhalten soll.

Somit soll der Bürgersteig an der Ost- und Nordseite der Ortsdurchfahrt um einen auf 2,50 Meter verbreitet werden. Auch Radfahrer dürfen ihn dann in einer Fahrtrichtung benutzen, müssen es aber nicht. In entgegengesetzter Fahrtrichtung müssen Radler auf der dann einen Meter schmaleren Fahrbahn (6,50 Meter) fahren.

An den Kosten für den Bau des Geh- und Radweges in Höhe von rund 700 000 Euro muss sich die Gemeinde Butjadingen mit 20 Prozent (150 000 Euro) beteiligen. Die neue Straßenbeleuchtung (83 000 Euro) muss sie allein finanzieren. Die Fahrbahnerneuerung zahlt das Land. Die Anlieger werden nicht zur Kasse gebeten.

Weil das kurz vor dem Abschluss stehende Planfeststellungsverfahren für den Bau des Geh- und Radwegs auch dessen Verlängerung bis zum Haus Christa beinhaltet, muss das jetzt an die neue Situation angepasst werden. Dadurch werde sich die Realisierung des Vorhabens um ein halbes Jahr verzögern, hat Jürgen Sprickerhof bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erfragt.

Grundsätzlich halte er den Bau von Radwegen in Orten für unsinnig. Doch der Rat habe die Stollhammer Maßnahme beschlossen und die Planungen weit vorangetrieben. „Die Gemeinde wäre dumm, wenn sie die Ortsdurchfahrt für wenig eigenes Geld nicht sanieren lassen würde“, begründete Jürgen Sprickerhof seinen Antrag. Die Anbindung von „Haus Christa“ sei mit 300 000 Euro aber viel zu teuer und müsste mit einer guten und vernünftigen Lösung über den Bahndamm deutlich preiswerter möglich sein.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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