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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Nsw: Durststrecke noch nicht überwunden

12.10.2010

NORDENHAM Natürlich ist in der Chefetage und in der Belegschaft der Norddeutschen Seekabelwerke die Freude groß, dass der ersehnte Millionen-Auftrag endlich unter Dach und Fach ist. Aber von ausschweifender Jubelstimmung kann nicht die Rede sein. Denn alle Kabelwerker wissen, dass es dem Unternehmen nach wie vor nicht besonders gut geht. „Wir werden noch einige trockene Monate erleben“, beschreibt Rudolf Stahl die derzeitige Durststrecke. Der Sprecher der Geschäftsführung macht auch kein Geheimnis daraus, dass über Personaleinsparungen nachgedacht wird.

Folgen der Flaute

Der lukrative Ostsee-Auftrag, der erst in den kommenden zwei Jahren die Erlöslage verbessert, darf laut Rudolf Stahl nicht über die jetzigen Probleme hinwegtäuschen. Die Auftragsflaute der vergangenen Monate hat dem Nordenhamer Traditionsunternehmen stark zugesetzt. Nachdem NSW im zurückliegenden Jahr noch einen Umsatz von 175 Millionen Euro erwirtschaften konnte, rechnet Rudolf Stahl für 2010 nur noch mit 130 Millionen Euro.

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Die Schwierigkeiten sind vor allem darauf zurückzuführen, dass viele potenzielle Kunden ihre Projekte hinauszögern und sich mit Investitionen zurückhalten. Hinzu kommt laut Rudolf Stahl der wachsende Konkurrenzdruck, für den besonders ein Wettbewerber aus China verantwortlich ist. Die Asiaten machen NSW in der Seekabel- und in der Telekommunikationsbranche das Leben schwer.

Um das Unternehmen auf Kurs zu halten, will die NSW-Geschäftsführung an der Kostenschraube drehen. Zu den bereits angeordneten Sparmaßnahmen gehört, dass freiwerdende Stellen nicht wieder besetzt werden.

Jetzt geht es um die bange Frage, ob es im nächsten Schritt auch zu Entlassungen kommt. Bei NSW sind zurzeit 550 Mitarbeiter beschäftigt. Leiharbeitskräfte werden nur noch befristet bei projektbezogenen Fertigungsspitzen eingesetzt.

Höhen und Tiefen

Thomas Schwarz, neben Rudolf Stahl und Clemens Unger der dritte Geschäftsführer bei NSW, verweist darauf, dass Höhen und Tiefen im weltweiten Kabelgeschäft nichts Ungewöhnliches sind. Um die Schwankungen abzufedern, sei es wichtig, dass NSW die Diversifikation vorantreibt und sich in verschiedenen Marktsegmenten etabliert. In diesem Zusammenhang sei es ein schöner Erfolg, dass das Nordenhamer Unternehmen in der Energieseekabelfertigung in die höchste Liga aufsteigen konnte und jetzt „im Konzert der Großen mitspielt“.

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