• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Ein kulinarischer Botschafter der Wesermarsch

29.09.2010

BRAKE „Mit der mobilen Küche kann die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten in den Ernährungsberufen aufgezeigt werden“, freut sich Inge Warns vom Bildungsnetzwerk (BiNe) Wesermarsch bei der offiziellen Vorstellung während der Berufsfindungsmesse am Dienstag im BBZ. „Damit kann man frühzeitig bei den Jugendlichen das Interesse an den Ernährungsberufen wecken“, erklärt Warns. Denn in der Branche herrsche ein „großer Fachkräftemangel“.

Und diese Werbung für den Ausbildungszweig kommt gut an, denn Jane Agena, Lehrerin für Fachpraxis im Bereich „Gastronomie, Ernährung, Hauswirtschaft“ und ihre Schüler bereiten vor den Augen der Besucher Kürbissuppe zu, bieten Rinderhackbällchen an und reichen frische Kürbisbrötchen, dazu gibt es Orangensaft oder Wasser. Das sieht nicht nur appetitlich aus und riecht verführerisch, es schmeckt auch noch hervorragend. Bei diesen leckeren Zwischenmahlzeiten kommen Besucher, Ausbilder und Auszubildende locker ins Gespräch. Und Jane Agena macht Interessierten Mut: „In der Wesermarsch werden Leute im Gastronomiebereich gesucht“, sagt die Lehrerin.

„Die mobile Küche ist eine tolle Möglichkeit, Berufsorientierung vor Ort, also in anderen Schulen der Wesermarsch, anzubieten“ erklärt Kirsten Buchmann, stellvertretende Leiterin der Berufsbildenden Schulen Wesermarsch. Außerdem könnten sich Schüler auf Veranstaltungen wie Schulfesten oder öffentlichen „Kochschulen“ mit ihren Ergebnissen präsentieren.

Das Projekt „mobile Küche“ stelle eine Besonderheit dar, erklärt Meike Lücke vom Regionalmanagement „Wesermarsch in Bewegung“. Denn mobile Projekte würden in der Regel nicht finanziell gefördert. In diesem Fall aber hätten Faktoren wie Kooperation und Innovation sowie die sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekte alle Beteiligten schnell überzeugt. Die 40 000 Euro teure Küche wurde knapp zur Hälfte mit Leader-Fördermitteln finanziert, der Rest stammt von „Wesermarsch in Bewegung“. Die Küche ist komplett aufgebaut rund 36 Quadratmeter groß und ist ausgestattet, um bis zu 250 Leute verköstigen zu können. Vom Dampfgarer bis zum Weinkühlschrank ist sie mit modernen Zubereitungs- und Aufbewahrungsgeräten und -materialien ausgestattet.

Zwar wird die „mobile Küche“ vorrangig für die Ausbildung an den Berufsbildenden Schulen genutzt, aber sie soll, so Lücke, „so häufig und so viel wie möglich eingesetzt werden“ – insbesondere auch als „kulinarischer Botschafter der Wesermarsch“, wie Marion Hauschild von der Wirtschaftsförderung Wesermarsch betont.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.