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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

MÄDCHEN-ZUKUNFTSTAG: Ein Schultag in der Welt der Arbeit

27.04.2007

NORDENHAM Gestern fand zum siebten Mal der bundesweite Mädchen-Zukunftstag statt. Inzwischen beteiligen sich auch immer mehr Jungen.

Von Manon Garms NORDENHAM - „Mann, der kleine Hund ist echt schwer“, stöhnte der elfjährige Bastian Wendland, als er versuchte, den Schäferhundwelpen zum Aufstehen zu bewegen. Bastian war einer der Jungen, die sich von dem Begriff Mädchen-Zukunftstag nicht abschrecken ließen und sich gestern wie ihre Mitschülerinnen einen Nordenhamer Betrieb ansahen.

Er hatte sich die Schäferhund-Zuchtstätte in Hoffe ausgesucht, wo er gemeinsam mit 12 anderen Kindern zwischen 11 und 13 Jahren den Beruf des Heim- und Pensionstierpflegers kennenlernte. Die Hunde-Zuchtstätte, in der auch Ponys, Ziegen und andere Tiere beheimatet sind, beteiligte sich zum zweiten Mal am Mädchen-Zukunftstag. „Die Nachfrage ist groß und es macht Spaß, mit Jugendlichen zu arbeiten“, sagte Inhaberin Doris Kraft.

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Auch in der Ausbildungswerkstatt bei Airbus herrschte gestern reger Betrieb. 70 Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren waren bei dem Flugzeughersteller zu Gast, um sich über das Unternehmen und seine Ausbildungsberufe zu informieren. „Wir haben den Mädchen-Zukunftstag konsequent umgesetzt, deswegen sind keine Jungen hier“, sagte Ausbildungsleiter Olaf Heinrichs.

Ein Viertel aller Auszubildenden bei Airbus ist weiblich, und das soll laut Heinrichs auch so bleiben. „Frauen in der Fertigung bringen Schwung rein und machen es genauso gut wie die Männer“, weiß der Ausbildungsleiter. Die Mädchen wurden in sieben Gruppen eingeteilt und testeten ihre handwerklichen Fähigkeiten an verschiedenen Stationen aus. So versuchten sie zum Beispiel, einen Stifthalter herzustellen. Die Arbeit in der Werkstatt kam bei den meisten Schülerinnen gut an. „Ich könnte mir vorstellen, hier zu arbeiten“, sagte die 14-jährige Franziska Dwehus, „zwar ist es laut hier, aber das ist nicht so schlimm.“ Die gleichaltrige Marie Lienhop wollte sich dagegen nicht festlegen: „Ich weiß noch gar nicht, was ich später machen möchte.“

Ganz anders sah es bei den drei Schülern aus, die den Zukunftstag in der Redaktion der NWZ verbrachten. Jennifer Wiedenhöfer (14), Anna Rychlicka (15) und Tim Rosenau (11) können sich alle vorstellen, Journalist zu werden. Die drei begleiteten die Redakteure zu Presseterminen und lernten den Redaktionsalltag einer Tageszeitung kennen. „Ich schreibe gern“, sagte Jennifer. Anna pflichtete ihr bei: „Ich habe mir überlegt, was ich machen möchte, und Schreiben macht mir Spaß.“ Tim würde sogar am nächsten Mädchen-Zukunftstag gerne noch einmal in die Redaktion kommen.

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