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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Ein Tag wie im Mittelalter

04.08.2014

Ovelgönne Mit einem mittelalterlichen Frühschoppen begann am Sonnabend der zweite Tag der mittelalterlichen Markttage in Ovelgönne. Nach der Eröffnung durch Marktvogt Eberhard zu Tinge begann das bunte Treiben auf den Wiesen am Burggraben. Die Organisatoren hatten ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Fliegende Händler und Schausteller hatten ihre Stände am historischen Burggraben aufgebaut. Die vielen Besucher, die vor allem am Nachmittag den Weg nach Ovelgönne fanden, konnten bei verschiedenen mittelalterlichen Disziplinen wie zum Beispiel Schwertkampf ihr Können beweisen. Beim Schießen mit Bogen oder der Armbrust war eine ruhige Hand gefragt. Auf die richtige Mischung aus Kraft und Zielgenauigkeit kam es beim Axt- oder Messerwerfen an. Beim Baumstammwerfen, das der Ovelgönner Schützenverein anbot, war hingegen nur Kraft im Oberarm gefragt.

Am Stand daneben bot die evangelische Kindertagesstätte für alle jungen Besucher eine Bastelwerkstatt zum Thema Mittelalter an. Auch einige Kunsthandwerker hatten ihre Stände aufgebaut und präsentierten ihr Handwerk und luden auch zum mitmachen ein. So konnten die Besucher ihr Können im Filzen mit Wolle auffrischen, und mit genügend Geduld auch ihr fertiges Produkt mitnehmen.

Auch Händler hatten ihre Zelte aufgebaut und boten die unterschiedlichsten Gebrauchsgegenstände sowie kunstvoll gefertigtes Küchenzubehör und Dekorationsartikel aus Holz an. Schmuck aus Leder, Silber oder Gold im mittelalterlichen Design weckte ebenso das Interesse der Besucher wie die Stände, an denen es Schwerter, Äxte und Schilder aus Holz gab. Gewürze und Kräuterhökereien rundeten das Angebot ab.

Eine Abwechslung war das kulinarische Angebot des Marktes. Über offenem Feuer gebratenes Spanferkel und „Sau im Brötchen“ waren besonders beliebt. Auch Getränke mit klangvollen Namen Wikingerblut und Geistertrunk weckten das Interesse.

Bevor Bürgermeister Christoph Hartz den Markt offiziell eröffnete, waren die Ehrengäste mit Ehrengeleit von den historisch kostümierten Marktwachen abgeholt worden. Ein besonderer Programmpunkt waren die Ritterspiele. Hier wurden eindrucksvolle Kampfszenen mit Schwertern, Speeren und Morgensternen gezeigt.

Auf der Hauptbühne gab es ein Puppentheater, viel mittelalterliche Musik und ein Gaukler trat auf. Wer Personal für die eigene Burg brauchte, wurde bei der Knappenversteigerung fündig.

Der Tag wurde mit zwei besonders aufsehenerregenden Programmpunkten beendet. Beim Hexenhammer wurde eine vermeintliche Hexe verurteilt und dann bestraft, den Abschluss bildete ein Höhenfeuerwerk.

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